Kloten

Alte Stadtpark-Idee keimt wieder auf

Kloten will schöner werden. Deswegen soll ein neuer Stadtpark her. Doch zunächst ist die Meinung der Bevölkerung gefragt.

Am Altbach sollen dereinst Sitzstufen zum Verweilen einladen. Dahinter würde sich der neue Stadtpark ausdehnen. Visualisierung: zvg (Stadt Kloten)

Am Altbach sollen dereinst Sitzstufen zum Verweilen einladen. Dahinter würde sich der neue Stadtpark ausdehnen. Visualisierung: zvg (Stadt Kloten)

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Das Versprechen steht schon länger im Raum: Kloten soll attraktiver werden und nebst dem grauen Stadtplatz soll auch ein grüner Stadtpark geschaffen werden, der diesen Namen verdient. Der Platz ist längst gebaut, aber ein schöner Park an zentraler Lage lässt weiter auf sich warten. Doch Klotens Regierung hat ihr Versprechen nicht vergessen.

Vor sieben Jahen bereits ein Thema

Seit gestern ist auf der städtischen Website (kloten.ch/de/newsroom) eine Umfrage aufgeschaltet, welche die Wünsche und Vorstellungen der Bevölkerung bezüglich «ihrem» Park abklären soll. Dieser soll das Gebiet zwischen der reformierten Kirche und dem Altbach umfassen, dessen Ufer mit Sitzstufen aufgewertet würde. Die ersten Abklärungen für einen Park liegen bereits sieben Jahre zurück. Deshalb «möchte der Stadtrat mit dieser Umfrage eruieren, ob die damaligen Annahmen und Resultate noch aktuell sind», heisst es in einer Mitteilung.

Wie wichtig ist ein Bistro?

Wer sich die Zeit nimmt, findet im Internet nicht nur eine Befragung, sondern erhält auch einen guten Einblick in das, was bislang angedacht war. Grafiken und Illustrationen zeigen, wie sich Kloten bis in fünf Jahren entwickeln wird und Beschreibungen dazu machen deutlich: Das einstige Dorf wird städtischer denn je. Die Online-Umfrage gibt auch Gelegenheit neuen Vorschläge zu machen. Und es werden auch alte Kritikpunkte erneut ausgelotet. So etwa, ob es die Weihnachtstanne oder den Rösslibrunnen beim Puck-Kreisel wirklich noch braucht. Oder wie wichtig es ist, ein Gastroangebot – sei es die Baracca Zermatt oder ein neues Bistro – in den neuen Stadtpark zu integrieren. Ausserdem erhalten Interessierte am Schluss der Befragung die Gelegenheit sich für eine weitere Mitwirkung einzuschreiben. Rückmeldungen sind also erwünscht, der Stadtrat bittet sogar ausdrücklich darum.

Proaktive Politik zur Mehrheitsfindung

Mit der direkten Art der Bevölkerungsmitwirkung zeigt der Stadtrat nicht zum ersten Mal exemplarisch auf, wie man die teils rasante bauliche Entwicklung in Kloten möglichst breit abstützen und somit mehrheitsfähig machen kann. «Hand in Hand» sollen nun deshalb weitere Etappen auf dem Weg zu einer attraktiveren Stadt umgesetzt werden, versprechen die Politiker. Und dazu zählt eben auch das alte Versprechen einen Stadtpark anzulegen. Vorab aus Kostengründen hatten die Klotener Abgeordneten im Stadtparlament die Aufwertung ihrer Stadtmitte vor Jahren in Etappen aufgeteilt. Eine neue, grosse Grünanlage schien damals weniger dringend und fiel aus den Plänen. Im Mai 2014 stimmten die Klotener an der Urne mit über 65 Prozent Ja-Stimmen deutlich für den fast 4 Millionen Franken teuren Platz. 2016 wurde er feierlich eingeweiht. Wenn es den Klotenern ernst ist mit der Aufwertung ihrer Stadt, dann dürfte der Park gute Chancen haben. (Zürcher Unterländer)

Erstellt: 13.03.2019, 18:18 Uhr

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