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Am besten läuft es dem Sicherheitsanbieter in Nordamerika

Der Sicherheitskonzern Dorma-kaba ist gewachsen und hat im Geschäftsjahr 2016/2017 den Gewinn auf 225 Millionen Franken steigern können. Besonders in den USA und in Kanada läuft es derzeit rund.

Von Rümlang aus macht der Sicherheitskonzern Dormakaba gute Geschäfte und ist weltweit zur Nummer 3 in der Branche aufgestiegen.
Von Rümlang aus macht der Sicherheitskonzern Dormakaba gute Geschäfte und ist weltweit zur Nummer 3 in der Branche aufgestiegen.
Dormakaba

Schliessvorrichtungen für Safes und Tresore, für ATM-Geldautomaten und Hoteltüren, die sich mit dem Smartphone öffnen lassen – unter anderem damit macht der Rümlanger Konzern Dormakaba Holding in Nordamerika gutes Geld. Gestern Dienstag präsentierten CEO Riet Cadonau und CFO Bernd Brinker in Zürich die Zahlen (siehe Kasten).

Die Erwartungen der Analysten wurden leicht übertroffen, die Aktie legte markant zu und lag am Vormittag vorübergehend über der Marke von 1000 Franken (1017 Fr. Maximum) .Seit die beiden einstigen Schliesstechnik-Konkurrenten Dorma und Kaba 2015 fusioniert haben, läuft ein konzernweites Integrationsprogramm, das per Ende Geschäftsjahr 2017/2018 abgeschlossen sein soll.

Unter dem Begriff der Integration wird im Wesentlichen eine Vereinheitlichung etwa der IT-Infrastruktur aber auch des Markenauftritts verstanden. Man sei diesbezüglich «auf Kurs» führte der CEO aus, wenngleich der Prozess namentlich in zwei Ländern etwas schleppend vorangehe: In Deutschland, wo der Stellenabbau im Zuge der Restrukturierung aktuell erst zu 70 Prozent abgeschlossen ist und die Lösung mit den Sozialpartnern dem Zeitplan hinterher hinke, und in Indien, wo die Verhandlungen mit Venture-Partnern noch «mehr Geduld brauchen».

Dass Nordamerika derzeit die profitabelste geografische Region des Konzerns darstellt, liegt nicht zuletzt an Aquisitionen: Dormakaba ist durch die Zukäufe von Mesker (2016) und Best Access Solutions (2017) zur Nummer 3 im Markt geworden.

Zukäufe und Integrationsprogramm haben letztlich zum guten Ergebnis beigetragen, auf dessen Basis der Verwaltungsrat nun die Auszahlung einer Dividende von 14 Franken pro Namenaktie beantragen wird; das entspricht einer Erhöhung um 2 Franken gegenüber dem Vorjahr.

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