Niederglatt

Am Chränzli werden aus kleinen Mädchen grosse Stars

Ans Niederglatter Chränzli kamen mehr Zuschauer als in früheren Jahren. Über 800 Besucher zählten die Organisatoren. Von Nervosität war aber auch bei den jüngtsen Turnerinnen nichts zu spüren.

Die Mädchen des Geräteturnes begannen bereits vor den Herbstferien fürs Chränzchen zu üben. Es zahlte sich aus, ihr Nummer führten sie fehlerfrei auf.

Die Mädchen des Geräteturnes begannen bereits vor den Herbstferien fürs Chränzchen zu üben. Es zahlte sich aus, ihr Nummer führten sie fehlerfrei auf. Bild: Urs Weisskopf

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Mit leuchtenden Augen eröffneten die Mädchen des Geräteturnens das diesjährige Turnerchränzchen in Niederglatt. Bereits vor den Herbstferien haben die jungen Athletinnen mit dem Trainieren ihrer Nummer begonnen – und es hat sich ausbezahlt. Die Mädchen legten eine fehlerlose Choreographie auf die Bühne und wurden dafür mit tosendem Applaus belohnt – so leuchteten die Augen noch immer, als sich der Vorhang schloss.

100 freiwillige Helfer

Über 800 Personen schauten sich die Präsentation des Turnvereins am Samstagabend an, das sind rund 100 Gäste mehr als vor zwei Jahren, als das Niederglatter Chränzli zum letzten Mal stattfand. «Es scheint sich herumgesprochen zu haben, dass sich ein Besuch lohnt», sagt OK-Präsident Marcel Häfliger. Beinahe ein Jahr hätten die Vorbereitungen für den Anlass gedauert, rund 100 freiwillige Helfer waren im Einsatz über 150 Turner auf der Bühne.

Als Motto des Abend hatten sich die Turner das Spiel Monopoly ausgesucht. Zwischen den Auftritten der Riegen gab es immer wieder kleine Comedy-Einlagen. So versuchten sich eine Tussi, ein ZSC-Fan, ein Gigolo und ein «Streberli» in dem Brettspiel, der halb-betrunkene Hockeyfan schlief dabei aber bald einmal ein. Für den Spruch «Alle Banker sind doch Gangster» gab es grossen Applaus aus dem Publikum und im Anschluss die zum Zeitalter von Paradise und Panama Papers passende Nummer «Gefängnis» der Jugendriege. In Sträflingskleidung turnten die Jungen über die Bühne.

Auf den Lenker gestiegen

Keine Gefangenen machte im Anschluss die Radakrobatin Romina Ledergerber. Sie kletterte bei ihrer Darbietung bis auf den Lenker ihres rollenden Fahrrades und sorgte mit ihrem aussergewöhnlichen Auftritt für grosses Staunen im Saal.

Zum Abschluss des Abends erhielten die Besucher noch etwas zum Lachen mit auf dem Heimweg. Die Mitglieder der Männerriege präsentierten sich mit nichts ausser einem kurzen, leuchtenden Röckchen bekleidet auf der Bühne und führten mit Wasserbällen als Requisiten eine anmutige Ballett-Nummer auf. War danach noch nicht genug hatte, konnte sich bis in die frühen Morgenstunden an der Bar verköstigen.

(Zürcher Unterländer)

Erstellt: 13.11.2017, 17:47 Uhr

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