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An den Unterländer Bezirksgerichten zeichnen sich Engpässe ab

Wegen der Corona-Krise werden an den Gerichten zurzeit nur noch dringliche Verhandlungen durchgeführt.

Flavio Zwahlen
Ist die Corona-Krise erstmal überstanden, wird es an den Unterländer Bezirksgerichten zu einer Mehrbelastung kommen, da bisher viele Verhandlungen verschoben werden mussten.
Ist die Corona-Krise erstmal überstanden, wird es an den Unterländer Bezirksgerichten zu einer Mehrbelastung kommen, da bisher viele Verhandlungen verschoben werden mussten.
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Die ausserordentliche Lage, in welcher sich die Schweiz derzeit befindet, hat auch Einfluss auf die beiden Unterländer Bezirksgerichte in Dielsdorf und Bülach. Bis mindestens Ende April werden nur noch dringliche Verfahren behandelt. Das heisst solche, die aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen keine Verzögerung dulden. In diese Kategorie fallen zum Beispiel Haftanhörungen. Dabei kann es sich etwa um die Anordnung von Untersuchungs- oder Sicherheitshaft sowie Haftentlassungsgesuche handeln. Ebenfalls dringlich sind Strafverhandlungen mit drohender Überhaft. Heisst: Die beschuldigte Person wäre zu lange in Untersuchungs- und Sicherheitshaft, wenn der Termin verschoben würde. Dazu kommen eilige Eheschutzverfahren, Verfahren bei fürsorgerischer Unterbringung sowie Gewaltschutzverfahren.

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