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Attraktionen ziehen Kinder in ihren Bann

Das traditionelle Sommerfest der Stiftung Schloss Regensberg hat am Wochenende zum 27. Mal mit zahlreichen Attraktionen aufgetrumpft. Vor allem die Kinder kamen auf ihre Kosten.

Der Schlossplatz beherbergte am Wochenende zahlreiche Attraktionen für Gross und Klein.
Der Schlossplatz beherbergte am Wochenende zahlreiche Attraktionen für Gross und Klein.
Francisco Carrascosa
So erfreuten sich die einen an Karusselpferdchen...
So erfreuten sich die einen an Karusselpferdchen...
Francisco Carrascosa
Sascha Zwahlen und Pascal Frey verkaufen Lose, daneben Stephanie Schlott. Sie haben sichtlich Spass – das Sommerfest ist ein voller Erfolg!
Sascha Zwahlen und Pascal Frey verkaufen Lose, daneben Stephanie Schlott. Sie haben sichtlich Spass – das Sommerfest ist ein voller Erfolg!
Francisco Carrascosa
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Der Schulhausplatz des Schulheims der Stiftung Schloss Regensberg verwandelte sich während zweier Tage zum Tummelplatz für Kinder. Da gab es die zapplige Kleine, die es kaum erwarten konnte, auf das Pony zu steigen, oder den genügsamen Knirps, der mit leuchtenden Augen zum 15. Mal auf dem Karussellpferdchen seine Runden ritt. In diesem Augenblick waren die Eltern vor allem Statisten mit glücklichen Gesichtern, denn das Spielangebot bot für jeden Geschmack und jedes Alter etwas.

Gesichert in die Kletterwand

Freude und Grossbetrieb herrschte auch an den einzelnen Attraktionen. Auf der aufgeblasenen Hüpfburg tobten sich die Kinder aus. In der Windkabine galt es, fliegende Styroporkugeln zu greifen. Daneben lockten diverse Geschicklichkeitsspiele oder das Specksteinatelier. Bei der Mohrenkopfschleuder half schon mal der Papa, die süsse Verlockung aufzufangen. Aber hauptsächlich konnten sich die Kids auf dem übersichtlichen Spielareal frei bewegen. Etwas Mut und Ansporn durch die Eltern brauchte es dann doch beim Bullriding oder an der Kletterwand. Die siebenjährige Lina Fenner aus Dielsdorf bestand auf jeden Fall die Mutprobe und schaffte es bei ihrem ersten Versuch an der Kletterwand bis nach ganz oben. Mit leuchtenden Augen und von der Anstrengung geröteten Backen wurde sie von ihren Eltern am Boden in Empfang genommen.

Bereits mehr Erfahrung amAerotrim brachte der 18-jährige Dieu Donné aus Schwamendigen mit. Das dreiachsige Sportgerät liess ihn, gut gesichert an Füssen und Hüften, auf allen Ebenen durch die Luft schweben. Hier hiess wohl die Devise «schwindelfrei sein». «Als ehemaliger Schüler ist es für mich Tradition, ans Sommerfest zu kommen. Dieses Gerät liebe ich besonders. Man braucht eine gute Muskelspannung, um selber anzugeben, und es braucht Ausdauer», meinte der sichtlich zufriedene, aber auch müde junge Mann.

Noch mehr Mut brauchte es, um sich vom 20 Meter hohen Turm abseilen zu lassen. Dafür genoss man eine wunderbare Aussicht nicht nur auf das Fest­gelände. Auf dem Schlossplatz konnte dann bis Mitternacht bei musikalischer Unterhaltung der Durst gelöscht und der Hunger gestillt werden und am Sonntagmorgen lockte ein Brunch.

Der Schulleiter zog ein durchaus positives Fazit, obwohl am Samstagnachmittag wegen des warmen Wetters der Ansturm vor allem nach 17 Uhr erfolgte. Familie Heiderich aus Regensdorf, welche seit Jahren mit den beiden Kindern Nils und Leonie ans Fest kommt, war auf jeden Fall wieder begeistert.

Alle helfen mit

Im Vorfeld des Festes würden jeweils nicht nur die Mitarbeiter anpacken, sondern auch die Schüler und Jugendlichen, erklärte Schulleiter Rhainer Per­riard. «Fast alle Schüler haben Kuchen gebacken, einige halfen, das Zimmer für das Kasperlitheater einzurichten, und einige Jugendliche halfen beim Erstellen der elektrischen Installationen mit», sagte der Schulleiter.

Im Schulheim der Stiftung wohnen Kinder und Jugendliche mit Lernbehinderungen und Schwierigkeiten in der sozialen und psychischen Entwicklung. Zudem werden Jugendliche in der Berufsvorbereitung gezielt auf die berufliche Integration vorbereitet. Für sie alle ist dieses Fest auch eine gewisse Herausforderung. «Es geht darum, dass die Kinder Verantwortung übernehmen für ihr Ämtli am Fest», erklärte Perriard.

«Jedes der Kinder bekam eine Aufgabe, wenn es wollte, und wir versuchten, die Wünsche zu berücksichtigen.» Sascha Zwahlen und Pascal Frey machte es denn auch sichtlich Freude, ihre Lose an den Mann beziehungsweise die Frau zu bringen.

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