Zum Hauptinhalt springen

Auf den Angriff folgt der Teilrückzieher

Zwei abtretende Mitglieder des Kirchenparlamentes wollen den Präsidenten des Kirchenrates stürzen. Sie lösten damit Befürchtungen aus.

Der amtierende Kirchenratspräsident Michel Müller bei seiner Vereidigung vor acht Jahren. Seine Wiederwahl im Herbst wird zur Kampfwahl.
Der amtierende Kirchenratspräsident Michel Müller bei seiner Vereidigung vor acht Jahren. Seine Wiederwahl im Herbst wird zur Kampfwahl.
Marc Dahinden

Sie sind keine Revoluzzer, sondern altgediente und besonnene Mitglieder des reformierten Kirchenparlamentes im Kanton Zürich, der Synode. Umso mehr schreckten Kurt Stäheli und Karl Stengel das Parlament auf, als sie Anfang Juni ihren Angriffsplan öffentlich machten. Sie riefen dazu auf, den seit 2011 amtierenden Kirchenratspräsidenten Michel Müller bei den Wahlen Anfang Oktober abzuwählen. Als Ersatz präsentierten sie ein Kandidatenduo, bestehend aus Pfarrerin Gina Schibler aus Volketswil und Pfarrer Marcus Maitland aus Hittnau. Eine der beiden Personen, welche sei noch offen, werde man im Wahlprozedere portieren, sagten sie und outeten sich als Mitglieder eines Komitees, das noch aus der Deckung treten werde.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.