Glattfelden

Auf der Zweidler Wiesn ist angezapft

Den Auftakt zum dreiteiligen Zweidler Fäscht machte am Samstagabend erneut das Bierfest. Rund 500 Gäste zog es auf die Wiesn hoch über dem Dorf. Gefeiert wurde mit Musik, knusprigen Hendln und sehr viel Bier.

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Dem Namen des Fests alle Ehre machen die Gäste in Dirndln, Lederhosen und karierten Hemden, die bereits kurz nach Beginn des Anlasses in Zweidlen Dorf die Bänke füllten. Derweil brutzeln die Hähnchen auf dem Gasgrill. 120 Stück stehen für den Abend bereit. Zum dritten Mal in Folge hatte sich das OK für das Motto «Zweidler Wiesn» entschieden. Geri Frei und Heini Maag wischen sich den Schweiss von der Stirn.

Die Warteschlange vor dem Grill wird immer länger. Mit einem charmanten Lächeln überreichen Brigitta Maag und Tochter Miriam den Gästen die Teller. Nebenan dreht Walter Baltisser Bratwürste und Cervelats. Fast das ganze Dorf hilft heute mit. «50 Helfer sind im Einsatz», bestätigt Michael Filgertshofer, Präsident des 1.-August-Komitees Zweidlen. Im September des Vorjahres habe die erste OK-Sitzung stattgefunden. «Dann läuft es.»

Inzwischen haben sich die drei Musiker der österreichischen Band Wirbelwind für den Auftritt bereitgemacht. «Eine sehr schöne Aussicht von hier oben», sagt Georg. «Man fühlt sich fast wie zu Hause.» Mit «Fürstenfeld», dem «Kufsteiner Lied» und «Hulapalu» geht es los.

Innert Minuten heizt die Band dem Publikum ein. «Alle auf die Bänke, wo sind die Hände?» Es wird mitgeklatscht und mitgesungen. Die Wirbelwind-Musiker sind Routiniers. Immer mehr Paare zieht es auf die Tanzfläche. Selbst die Kleinsten tanzen im Takt der Musik mit.

Festwirt Patrick Frei rollt ein 50-Liter-Bierfass den Hügel hinunter. «Das sechste heute», sagt er grinsend. Derweil zieht es etliche Gäste in die Bar weiter oben am Hügel. Hier lässt sich die Aussicht geniessen und mit Bekannten plaudern. «Es ist ein friedliches Fest», sagt der Glattfelder Fritz Suter. «Man trifft sich, kennt sich.» Die Musik gefalle ihm immer gut. «Zudem unterstützt man einen aktiven Verein.»

Ohne Feuer, mit Zündstoff

Für Michael Filgertshofer geht heute ein Wunsch in Erfüllung. «Ich wollte schon immer einmal im Service mithelfen», gesteht er und schenkt den Gästen, darunter etliche Sponsoren, Weisswein nach.

Man wolle auch die Jungen hierherholen, deshalb entwerfe man für den ersten Abend alle paar Jahre ein neues Konzept. «Das Wiesnfest passt gut zu unserem Dörfli. Nicht jeder macht so etwas zu dieser Jahreszeit.» Erstmals sei der Shuttleservice auf weitere Gemeinden ausgeweitet worden. «Wie das Motto für 2019 lautet, wird im September entschieden.»

Morgen Dienstag wird hoch oben über Zweidlen Dorf mit der Partyband Zündstoff weitergefeiert, bevor am 1. August das letzte der drei Feste stattfindet, in diesem Jahr wegen der anhaltenden Trockenheit allerdings ohne Feuerwerk und Höhenfeuer.

Erstellt: 29.07.2018, 20:07 Uhr

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