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Auf Schadflächen gedeiht die Biodiversität

Im Forstrevier Hardwald hat sich das Waldbild in den letzten Jahren rasant verändert. Auch in diesem Jahr haben Borkenkäfer und Stürme zahlreiche Schäden verursacht. Die kahlen Flächen sind jedoch eine Chance für den Wald.

Förster Güst Erni freut sich über die Naturverjüngung auf den Schadflächen.
Förster Güst Erni freut sich über die Naturverjüngung auf den Schadflächen.
Brigitt Hunziker Kempf

Rund 160 Hektaren, das sind 18Prozent der gesamten Revierfläche, wurden in den letzten 15Jahren im Waldgebiet von GüstErni von den Borkenkäfern und Sturmereignissen tangiert. «Zurzeit halten sich die Schäden auf den Flächen zwar in Grenzen, aber die Jahre 2004 und 2005 waren schlimm», erklärt der langjährige Förster. Auf den am stärksten betroffenen Waldstücken gedieh meist ein Reinbestand an gepflanzten Fichten, häufig von Privatwaldbesitzern vor Generationen gepflanzt. Die Bäume wuchsen in Reih und Glied, eng nebeneinander.

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