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Aufsichtsbeschwerde bleibt für Hochfelder Gemeinderat folgenlos

Der Gemeinderat darf in Eigenregie neue Jobs schaffen in der Verwaltung – auch Kaderpositionen. Ein Blankoscheck gibts hierfür aber dennoch nicht, sagt der Bezirksrat.

Christian Wüthrich
Die Anstellungspolitik des Gemeinderats von Hochfelden mit Simone Caneppele (Archivbild) an der Spitze hat zuletzt für viel Gesprächsstoff gesorgt im Dorf. So wie die damals beschädigte Beschriftungstafel vor dem Gemeindehaus wieder repariert werden konnte, scheint auch die jetzige Situation mit dem Bezirksratsentscheid geflickt zu sein.
Die Anstellungspolitik des Gemeinderats von Hochfelden mit Simone Caneppele (Archivbild) an der Spitze hat zuletzt für viel Gesprächsstoff gesorgt im Dorf. So wie die damals beschädigte Beschriftungstafel vor dem Gemeindehaus wieder repariert werden konnte, scheint auch die jetzige Situation mit dem Bezirksratsentscheid geflickt zu sein.

Zwei Chefs für die Gemeindeverwaltung von Hochfelden anzustellen, ist nicht verboten. Auch wenn es auf den ersten Blick merkwürdig erscheint und einen etwas gar luxuriösen Eindruck macht, so ist die Anstellungspolitik der Gemeinderegierung von Hochfelden absolut zulässig. «Der Aufsichtsbeschwerde wird im Sinn der Erwägungen keine Folge gegeben», steht nun im Beschluss des Bezirksrats von Bülach. In den Erwägungen hält das Gemeindeaufsichtsorgan unter anderem fest, dass die Hochfelder Exekutive innerhalb des genehmigten Stellenplans «Stellen verschieben, umwandeln oder die organisatorische Gliederung ändern» könne. Dazu gebe es eine Ausführungsbestimmung zum Personalrecht, die genau das explizit zulasse.

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