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Aushub von Baustellen kommt auf den Acker

Der Kanton will mehr Boden für die landwirtschaftliche Produktion fit machen. Mit Aushubmaterial will er Flächen in Regensdorf, Dällikon und Niederhasli aufwerten. Trotz angekündigtem Mehrverkehr geben die Pläne kaum zu reden.

Der Kanton will den Boden der einstigen Kiesgruben bei Dällikon mit Aushubmaterial aufwerten.
Der Kanton will den Boden der einstigen Kiesgruben bei Dällikon mit Aushubmaterial aufwerten.
Sibylle Meier

Der Kanton will Ackerland fördern. Das ist eine Vorgabe des Bundes. Denn Zürich verfügt mit 44500 Hektaren hochwertigem Ackerland nur 100 Hektaren mehr als das vom Bund festgesetzte Minimum.

Das kantonale Amt für Landschaft und Natur hat darum im ganzen Kantonsgebiet nach Flächen gesucht, die sich für landwirtschaftliche Bodenverbesserungen eigenen würden. Dahinter steht die Idee: Auf minderwertigen Böden – ehemaligen Kiesgruben zum Beispiel – will man Erde austragen. Und zwar soviel, wie für eine sogenannte Furchtfolgefläche nötig ist und man Weizen, Gerste oder Raps anbauen kann.

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