Zum Hauptinhalt springen

Ausländerstimmrecht hat in der Region wenig Chancen

Auf das Ausländerstimmrecht auf kommunaler Ebene angesprochen, reagieren Unterländer Gemeindepräsidenten mit Zurückhaltung bis dezidierter Abneigung.

Ein SVP-Abstimmungsplakat thematisierte 2013 das Ausländerstimmrecht in Bülach. Damals hatte das Begehren keine Chancen.
Ein SVP-Abstimmungsplakat thematisierte 2013 das Ausländerstimmrecht in Bülach. Damals hatte das Begehren keine Chancen.
Keystone/Steffen Schmidt

«Ja, unbedingt!» Hussain Mohammadi hielt sich kurz, als er am Telefon von der Debatte über das Ausländerstimmrecht erfuhr. Der Präsident des Afghanischen Kulturvereins Saba in Bülach ist ergriffen von der Idee, künftig den Gemeinderat wählen oder etwa über Schulhauskredite mitbestimmen zu dürfen. Er selber lebt seit 2001 in der Schweiz – aufgrund bürokratischer Hürden jedoch immer noch mit dem B-Ausweis. «So geht es vielen afghanischen Migrantinnen und Migranten: Sie leben über 15 Jahre in der Schweiz und sind berufstätig, doch nur wenige sind eingebürgert», sagt er. «Das Stimmrecht auf Gemeindeebene wäre deshalb eine grossartige Chance.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.