Niederhasli

Bauen, planen, feiern: Das bringt das Jahr 2020 der Gemeinde Niederhasli

Am Neujahrsapéro vom Montagabend informierte die Gemeinde über ihre Entwicklungspläne.

Der Niederhasler Gemeindepräsident Marco Kurer stellte den am Neujahrsapéro Anwesenden das Programm der Gemeinde fürs laufende Jahr vor.

Der Niederhasler Gemeindepräsident Marco Kurer stellte den am Neujahrsapéro Anwesenden das Programm der Gemeinde fürs laufende Jahr vor. Bild: Sibylle Meier

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«Wir sind Ihnen zu Dank verpflichtet», sagte Marco Kurer, der Niederhasler Gemeindepräsident, am Montagabend. Er und der Gemeinderat hatten das lokale Gewerbe zum Neujahrsapéro eingeladen, rund 70 Personen zeigten sich im katholischen Pfarreizentrum. «Dankbar, weil Sie Arbeitsplätze schaffen und erhalten, das Dorf attraktiv gestalten – und weil wir auf Steuereinnahmen angewiesen sind.» Das Eis war gebrochen.

In der Hauptsache trafen sich die Gewerblerinnen und Gewerbler, um Bekannte wiederzusehen und neue Kontakte zu knüpfen. Bei einem Glas Wein oder Schorle standen Logistikerinnen, Sekretäre, selbständige Klempner und Informationstechniker um die Tische und tauschten sich über das letzte Jahr aus oder die neusten Wirtschaftsentwicklungen.

Und doch sorgte Gemeindepräsident Kurer auch dafür, dass sie wissen, was in der Gemeinde läuft – denn 2020 passiert in Niederhasli so Einiges. Beispielsweise kommt diesen Juli der überkommunale Richtplan vor das Stimmvolk, nicht nur in Niederhasli, sondern auch in Niederglatt und Oberglatt. «Kommt er zustande, stellt er im gesamten Kanton ein Novum dar», so Kurer. Einen Monat vor der Abstimmung, im Juni, geht das Dorffest vonstatten.

«Für jeden ist es motivierend, sich mit dem Ort zu identifizieren, an dem man arbeitet.»Ralf Schmid, Geschäftsführer Doka Schweiz AG mit Sitz in Niederhasli.

Dazu wird der Doppelkindergarten Rossacker gebaut, das Freizeitzentrum bezogen und die Liegenschaft Haslimärt neu konzeptioniert. Und das Bahnhofsareal entwickelt sich weiter: Der Umzug der Doka Schweiz AG mit rund 90 Mitarbritenden dürfte noch dieses Jahr abgeschlossen sein. «Den ersten Teil gingen wir im August 2019 an», schilderte Geschäftsführer Ralf Schmid. «Wenn alles nach Plan verläuft, zieht das Büro Ende dieses Jahr um – immer unter der Bedingung, dass der Betrieb weiterläuft.» Das Team habe viele Überstunden hinter sich, aber: «Für jeden ist es motivierend, sich mit dem Ort zu identifizieren, an dem man arbeitet.»

Erstellt: 13.01.2020, 21:30 Uhr

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