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Bund hält Pflichtlager – auch in der Region

Im Auftrag des Bundes lagern im ganzen Land allerlei Versorgungsreserven. In Oberembrach liegt tonnenweise zusätzlicher Brotweizen in Urs Brunners Mühle.

Urs Brunner lagert in der Mühle Oberembrach nebst dem normalen Bedarf noch 500 Tonnen Weizen nur für den Bund. Foto: Johanna Bossart
Urs Brunner lagert in der Mühle Oberembrach nebst dem normalen Bedarf noch 500 Tonnen Weizen nur für den Bund. Foto: Johanna Bossart

Die Schweiz ist auf Mangellagen seit geraumer Zeit gut vorbereitet. Das zeigt sich dieser Tage ganz konkret im beschaulichen Oberembrach. Dort arbeitet Urs Brunner in der örtlichen Mühle derzeit unbeirrt weiter. Er ist in vierter Generation in der Verarbeitung von Korn tätig.

Und weil er ein wichtiger Mehlproduzent ist – in der kleinen Unterländer Gemeinde Oberembrach befindet sich eine von noch vier Mühlen für Brotgetreide im Kanton –, hat auch Brunner einen besonderen Auftrag. «Ein Viertel der ganzen Vermahlungsmenge eines Jahres muss ich als Pflichtlager zusätzlich vorrätig haben», bestätigt er. Das sind in seinem Fall genau 500 Tonnen Weizenkörner. Sie lagern in den Silos, die sich im Innern des weitherum sichtbaren Turms befinden, der das Oberembracher Ortsbild seit langem prägt.

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