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Bus von Rorbas nach Pfungen kommt Ende 2018

Der geplante Direktbus von Rorbas via Freienstein und Dättlikon nach Pfungen kommt per Ende 2018. Der Verkehrsrat des Zürcher Verkehrsverbunds hat entschieden, die Buslinie 529 per Ende 2018 einzuführen – zunächst probeweise für ein bis zwei Jahre.

Der geplante Direktbus von Rorbas via Freienstein und Dättlikon nach Pfungen kommt per Ende 2018.
Der geplante Direktbus von Rorbas via Freienstein und Dättlikon nach Pfungen kommt per Ende 2018.
Keystone

Gestern Freitag haben die Dorfregierungen von Dättlikon und Freienstein-Teufen mitgeteilt, dass mit dem Fahrplanwechsel 2018/2019 eine neue Buslinie 529 zwischen Rorbas und Dättlikon verkehren soll. Der Verkehrsrat des Zürcher Verkehrsverbunds (ZVV) hat der Einführung der neuen Linie (Kursnummer 529) zugestimmt. Im Rahmen eines Probebetriebs von ein bis zwei Jahren würden die entsprechend nötigen neuen Bushaltestellen als Provisorium den Fahrgästen zur Verfügung gestellt, schreiben die Behörden. «Die Busse werden dabei auf der Strasse anhalten und dienen somit zugleich als Verkehrsberuhigung in den Dörfern.»

Linie soll besseren Anschluss nach Winterthur ermöglichen

Damit erhält die Verbindungvia die Freiensteiner-/Dättlikerstrasse, die von der Postauto AG bereits im Februar 2016 als ­Lösungsvorschlag angekündigt worden war, eine Art vorläufig definitiven Status. Das Vorhaben war im Frühjahr 2017 auf der politischen Agenda der betroffenen Kommunen aufgetaucht; nachdem die Bevölkerung von Freienstein-Teufen gemäss einer Befragung der neuen Verbindung zustimmte, lehnte eine Mehrheit der Dättliker das Vorhaben ab. Der Gemeinderat von Rorbas war dafür. Im Wesentlichen soll der Kurs über die Bezirksgrenze die Anschlüsse aus dem Embrachertal an die Zugverbindungen nach Winterthur verbessern, die sich insofern verschlechtert hatten, als dass Fahrgäste seit dem letzten Fahrplanwechsel eine rund 20-minütige Wartezeit am Bahnhof Embrach/Rorbas in Kauf nehmen müssen.

Keine Barrieren, dafür Videoüberwachung

Auf der betroffenen Verbindungsstrasse zwischen Freienstein und Dättlikon herrscht ein allgemeines Fahrverbot für Motorfahrzeuge. Aufgrund der geringen Spurbreite ist ein Kreuzen von Fahrzeugen kaum möglich – und weil die Route trotz des Verbots dann und wann als Schleichroute gebraucht wird, ist die Etablierung des Busses 529 mit weiteren Massnahmen verbunden. Gemäss Medienmitteilung wird nun zur Eindämmung des Schleichverkehrs eine Videoüberwachung installiert, und zwar auf Höhe des öffentlichen Parkplatzes Wohnschule Freienstein.

Der ursprüngliche Lösungsansatz, den Verkehr auf der Route mittels Barrieren zu unterbinden, wurde von den Gemeinden verworfen. Für die betroffenen Landwirte und Weingutsbetreiber hätte dies «eine erhebliche Einschränkung» bedeutet, führen die Gemeinderäte als Begründung aus. Was die Fussgänger und Velofahrer angeht, so würden hinsichtlich des Kreuzverkehrs mit dem Bus gut sichtbare Hinweistafeln mit der Aufschrift «Postauto im Gegenverkehr» installiert. Das solle die Sensibilisierung erhöhen.

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