Chlini Iszyt

«Das Gefühl des Gewinnens wieder erlebt»

Für die Stadt Kloten ist der eigene EHC ein Aushängeschild. Das weiss auch der Stadtpräsident René Huber. In der «Chline Iszyt» spricht er über geladene Gäste, über die Standortförderung und über die Sanierung des Ausseneisfelds.

Klotens Stadtpräsident René Huber ist sicher, dass der EHC heute die Thurgauer bezwingt.
Video: Michael Caplazi

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Nach dem letzten Heimspiel des EHC Kloten gegen die GCK Lions (5:2) ist das Publikum auf den Rängen aufgestanden und hat anhaltend geklatscht. Und auch wenn die umkämpfte Partie in La Chaux-de-fonds am Mittwoch verloren ging, seit dem Auswärtsspiel im Tessin (1:8) ist klar: Die Klotener haben das Siegen doch noch nicht verlernt.

Darüber freut sich auch der Klotener Stadtpräsident René Huber, der selber schon seit Urzeiten ein eingefleischter Kloten-Fan ist und der in der aktuellen Ausgabe des Videogefässes «Chlini Iszyt» Red und Antwort steht. «Tatsächlich hat man selber das Gefühl wieder mal erlebt, wie es ist, wenn man gewinnt. Das hab ich selber doch schon ein Weilchen nicht mehr gehabt.» Entsprechend optimistisch gibt er sich beim Tipp auch für die bevorstehende Partie von heute Abend gegen den EHC Thurgau.

EHC ist Standortförderung

Nun ist Huber nicht nur Fan und Stadtpräsident, sondern auch der Vorstandsvorsitzende des Vereins Flughafenregion Zürich – und damit auch Standortförderer. Und zwischen dieser Funktion und dem Hockey besteht ein Zusammenhang, der nicht auf den ersten Blick offensichtlich ist: Wenn René Huber die Heimspiele «seiner» Mannschaft besucht, dann lädt er in regelmässigen Abständen Amtkollegen aus anderen Städten und Gemeinden des Landes an den Schluefweg ein – so hat er sich auch das Heimspiel vom 24. Oktober gegen Olten (2:5) zusammen mit dem Oltener Stadtpräsidenten Martin Wey angeschaut. «Die Leute kommen immer gern», sagt Huber. «Ich hätte eigentlich gedacht, in der Saison würde doch niemand mehr Gast sein wollen, um Nati-B-Spiele zu sehen. Aber erstaunlicherweise sind die Leute von sich aus auf mich zugekommen und haben sich nach Einladungen erkundigt.»

So ist der EHC auch ein Teil der Standortförderung. «Er ist bestimmt ein Aushängeschild. Und es ist natürlich schon so, wenn ich mich ausserhalb von Kloten bewege, dann werde ich auf den Club angesprochen», sagt Huber. So habe er etwa im letzten Frühling, beim Abstieg in die Swiss League, durchaus auch Mitleid gespürt.

Veraltete Technik

Wenn man den Stadtpräsidenten am Schluefweg vor Ort trifft, dann muss auch das Politikum des Ausseneinsfeldes angesprochen werden. Dass die Anlage sanierungsbedürftig ist, wird kaum von jemandem bestritten – aber noch vor fünf Jahren lagen politische Vorstösse auf dem Tisch, die der Stadt Kloten als Eigentümerin die entsprechenden Investititionen untersagen wollten. Wo steht man heute? «Die Anlage ist 50 Jahre alt, und die verbaute Technik ist heute gar nicht mehr erlaubt.» Abgesehen davon würden dunkle Autos in der Tiefgarage, die direkt unter dem Ausseneisfeld liegt, Flecken abkriegen, die nicht mehr weggeputzt werden können – weil es von oben rinnt und tropft.

Als Zeithorizont für die Sanierung nennt der Stadtpräsident 2020/2021, «je nachdem wie es in den politischen Gremien abgehandelt wird». Der Rückhalt des Vorhabens innerhalb des Klotener Stadtparlaments sei aber wesentlich besser als noch 2013.

Erstellt: 01.11.2018, 17:29 Uhr

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