Embrach

Das vielfältige Fest im Oberdorf überzeugt durch viele Höhepunkte

Das Oberdorffest lockte mit etlichen Attraktionen und Höhepunkten Tausende Besucher an. Die Organisatoren scheuten keine Mühe, den kleinen und grossen Gästen ein vielfältiges Fest zu bieten.

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Kaum war das «Wettbüro» am Samstagnachmittag geöffnet, strömten Kinder und Erwachsene auf die Erlebniswiese, um beim Säulirennen auf das schnellste Tier zu setzen. Jedes der zehn Rennschweinchen trug eine Startnummer, welche ein einheimisches Geschäft aus dem Embrachertal repräsentierte. Die zwölfjährige Nina und ihre Freundin Tabea, elf Jahre, aus Freienstein schauten sich die Borstentiere genau an und tippten schliesslich auf Säuli Nummer vier. «Nummer vier sieht fit aus, deshalb traue ich ihm Gewinnchancen zu», begründete Nina ihre Wahl.Die Spannung stieg, das Publikum versammelte sich erwartungsfroh der Rennstrecke entlang. Dann setzten die sportlichen Tiere zum rund 30 Sekunden dauernden Rennen an. Lange führte die Nummer acht, doch auf den letzten Metern setzte sich Schweinchen Nummer zwei an die Spitze und machte sich als Erstes über den Futtertrog her. Während sich die einen Zuschauer freuten, waren andere enttäuscht. Dennoch war in allen Gesichtern Heiterkeit zu erkennen.

Dann zog der Rennspeaker Andreas Bänninger aus dem Topf mit den Tippzettelchen, die auf Nummer zwei gesetzt hatten, die Gewinner. Bruno und Susanne Hubler aus Embrach durften einen Gabenkorb in Empfang nehmen, der reichlich mit landwirtschaftlichen Edelprodukten gefüllt war. «Wir freuen uns sehr über den Sieg und ganz speziell über die feinen Köstlichkeiten im Korb», liess Bruno Hubler glücklich verlauten. Die Mädchen Nina und Tabea liessen sich die Festlaune trotz der Niederlage nicht verderben, sie hatten wie Hunderte Zuschauer auch ihren Spass am Rennen. Die vier Säulirennen gehörten eindeutig zu den Höhepunkten für Kinder und Erwachsene.

Musik, Sport und Kunst

40 Vereine aus dem Embrachertal präsentierten sich am Fest: Die Erlebniswiese lockte Kinder zum Spielen oder zu einer Rundfahrt mit der Lokomotive Emma an. Vogelartige Artisten flatterten kunstvoll auf zwei Meter hohen Stelzen durch die Strassen, Jagdhornbläser gaben eine Kostprobe ihres Könnens. Eine Kunstausstellung mit Kulturschaffenden aus dem Embrachertal in der reformierten Kirche rundete das breitgefächerte Angebot ab. Mit Bratwurst, Raclette, Feuerwehrspiess, Flammkuchen und Mistkratzerli blieb kaum ein kulinarischer Wunsch offen. Es gab lokale Biere, Weinbrand wurde vor Ort gebrannt, für die Kinder gab es Milchshakes.

Durch die Strassen schlenderten auch die Besucher Ruth und Ruedi Sigrist aus Rafz. «Wir lebten jahrzehntelang in Embrach, deshalb gehört ein Besuch am Oberdorffest einfach dazu,» sagte Ruth Sigrist.

Erfolgreiches Wochenende

Der Sonntag begann mit einem ökumenischen Festgottesdienst vor beinahe vollen Bänken. Vier Kirchgemeinden zusammen gestalteten den Gottesdienst zum Thema «Es gaht um d Wurscht». Bis am Sonntagabend genossen Tausende Menschen das fröhliche Fest.

Heiner Vögeli, Präsident des OK-Teams, zog eine durchwegs positive Bilanz. Er blickte auf tolle Festtage zurück. «Die Rückmeldungen vieler Besucher und Anwohner waren positiv, die langen Festnächte boten praktisch keinen Grund zur Klage», stellte er erfreut fest. Die Menschen im Dorf mit der Festkultur – so besagt es der Slogan des Anlasses – genossen die Tage in allen Facetten. Für Vögeli und sein Team gehen, nach den Aufräumarbeiten, intensive Wochen und Tage zu Ende. Klar ist auch: Das Wetter war das Tüpfelchen auf dem i. Heiner Vögeli ist überzeugt: «Petrus muss ein Embracher sein.»

(Zürcher Unterländer)

Erstellt: 09.09.2018, 18:47 Uhr

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