Schleinikon

Der Duft von frischem Brotlockt Kundschaft an

Seit der Eröffnung des Ladens für Brot und andere Lebensmittel in der ehemaligen Milchhütte laufen die Geschäfte gut. Daniel Hirt und seine Schwester Christine Gabler haben das ursprüng­liche Konzept einer Selbstbedienungstheke nun angepasst.

Die Getreidemühle ist quasi das Herzstück des Lädelis von Christine Gabler und ihrem Bruder Daniel Hirt.

Die Getreidemühle ist quasi das Herzstück des Lädelis von Christine Gabler und ihrem Bruder Daniel Hirt. Bild: Paco Carrascosa

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Steht die Tür im neuen Lädeli in Schleinikon an einem Montag zufällig offen, schaut Kundschaft her­ein, unabhängig davon, ob das mit den Öffnungszeiten übereinstimmt. «Wir sind von Dienstag bis Samstag zu einem Treffpunkt im Dorf geworden», sagt Christine Gabler. Ihr Bruder Daniel Hirt hat die ehemalige Milchhütte an der Dorfstrasse vor gut einem Jahr gekauft mit der Absicht, dort einen Selbstbedienungsladen für täglich frisches Brot einzurichten. Mittlerweile hat das Geschwisterpaar das Konzept den Wünschen der Kundinnen und Kunden angepasst, die aus dem gesamten Wehntal stammen.

«Das Angebot an verschiedenen Brotsorten steht nach wie vor im Mittelpunkt», erklärt Hirt. Als gelernter Lebensmittelingenieur kennt er sich bestens aus bei den Zutaten und mit der Herstellung von Brot, das sich von Industrieware abhebt. Eine Spezialität sind das reine Urdinkelbrot und die Zöpfe am Freitagabend und am Samstag. «Unser Brot ist wirklich hausgemacht. Wir mahlen sogar das Getreide selber, und der Roggen stammt aus dem Wehntal.»

Erweiterungder Produktpalette geplant

Die Mühle mit einem richtigen Mahlstein steht im Raum hinter dem Laden, wo sich auch der Gärschrank befindet. Der Ofen dagegen ist Teil der Ladeneinrichtung, damit die Brotproduktion direkt miterlebt werden kann. «Am Samstag bieten wir zudem im Café ein kleines Frühstücksbuffet an», sagt Gabler.

Daniel Hirt und Christine Gabler legen grossen Wert auf Produkte aus der Region, die speziell sind. Das Angebot umfasst etwa Vivi Kola aus Eglisau und Gazosa aus dem Wehntal, ebenso stehen verschiedene Flaschen mit Bier aus der Umgebung im Regal. «Wir beschränken uns im Moment vorwiegend auf haltbare Waren», sagt Hirt. «Das Angebot an Milchprodukten wollen wir aber ausbauen, das entspricht den Kun­den­wünschen.» Und auch Früchte und Gemüse aus regionalem Anbau werden demnächst ins Sortiment aufgenommen. Längerfristig ist auch der Verkauf von Fleischwaren vorgesehen, wobei auch hierfür gelten wird: regional und saisonal.

«Das Angebot an Milchprodukten wollen wir aber ausbauen, das entspricht den Kun­den­wünschen.»Daniel Hirt

Das Lädeli ist seit Anfang Mai in Betrieb. «Im Zusammenhang mit der Aktion Schweiz bewegt sind wir von den Organisatoren für das Wehntal angefragt worden, ob wir die Verpflegung übernehmen», sagt Gabler. Eine Woche nach der Eröffnung sei das Geschäft bereits selbsttragend gewesen. «Alles, was wir einnehmen, reinvestieren wir auch wieder.»

Mit der Anzahl Gäste im Café mit Kinderecke, das sich in einem zweiten Raum befindet, ist Gabler bisher zufrieden. «Wir haben viele Komplimente dafür erhalten. Die Leute fühlen sich wohl.» Christine Gabler kommt aus dem Gesundheitsbereich und ist ab und zu immer noch im Einsatz für die Spitex Wehntal. Sie und ihr Bruder, der noch eine Handels­firma betreibt, versuchen, ihre Arbeitszeiten im Laden so abzustimmen, dass immer noch genügend Zeit fürs jeweilige Familienleben bleibt. (Zürcher Unterländer)

Erstellt: 27.06.2018, 16:32 Uhr

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