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Der Energiestadt den Stecker ziehen

Der Gemeinderat von Schneisingen will künftig auf das Label Energiestadt verzichten. Dies beantragt er der kommenden Gemeindeversammlung. Die Gegner der Vorlage befürchten ein Nachlassen der Bemühungen um Energieeffizienz und einen Imageverlust.

Im Anbau (rechts) der Firma Lehmann wird die Energie für den Holzwärmeverbund aus dem Rohstoff der nahen Wälder produziert. Damit werden alle öffentlichen Gebäude der Gemeinde Schneisingen beheizt. Der Wärmeverbund bildet einen der Pfeiler des Labels Energiestadt.
Im Anbau (rechts) der Firma Lehmann wird die Energie für den Holzwärmeverbund aus dem Rohstoff der nahen Wälder produziert. Damit werden alle öffentlichen Gebäude der Gemeinde Schneisingen beheizt. Der Wärmeverbund bildet einen der Pfeiler des Labels Energiestadt.
Cyprian Schnoz

Statt jährlich 2000 Franken in das Label Energiestadt und in den Trägerverein zu stecken, will der Gemeinderat das Geld künftig lieber direkt in energiesparende Projekte einsetzen. Deshalb will er auf die 2019 fällige Überprüfung, ob die Gemeinde des Labels noch würdig ist, verzichten. Die mit dem Zertifikat zusammenhängende Energiekommission soll jedoch weiterhin bestehen und die gesteckten Ziele losgelöst vom Label anpeilen.

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