Hochfelden

Der Füür-Sprütze-Zug lädt seit 23 Jahren zum Raclette ein

In der Schützenstube Maas wurden gestern rund 250 Gäste mit Raclette verwöhnt. Eingeladen hatte der Füür-Sprütze-Zug Hochfelden mit seinen 22 Mitgliedern. Unterstützung im Servicegab es von der Frauenriege.

Der Füür-Sprütze-Zug: Präsident Ueli Tschanz, Ehrenpräsident Willy Maag, Aktuar Rolf Schmid, Samuel Leu und Werner Wälle (von links).

Der Füür-Sprütze-Zug: Präsident Ueli Tschanz, Ehrenpräsident Willy Maag, Aktuar Rolf Schmid, Samuel Leu und Werner Wälle (von links). Bild: Ruth Hafner Dackerman

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30 Kilo Käse standen bereit, Ra­c­let­tier Werner Wälle hatte den Racletteofen eingeheizt. Kurz nach elf Uhr vormittags trudelten gestern Mittwoch die ersten Gäste in der Schützenstube ein. Die ersten zaghaften Sonnenstrahlen verleiteten etliche Besucher dazu, den Weg dieses Jahr zu Fuss in Angriff zu nehmen, um danach mit hungrigem Magen das gesellige Beisammensein in der gemütlichen Schützenstube umso mehr zu geniessen.Ein Raclette nach dem anderen wurde sorgfältig abgestrichen, und auch Schaumextrakt und ­Füür-Sprütze-Kafi fanden guten Absatz. Den Weg von Bülach bis nach Hochfelden nahmen Ruth und Christian Huber unter die Füsse. «Wir wollten einerseits die Verwandtschaft hier treffen und andererseits den Verein unter­stützen», sagte Christian Huber. «Ohne Vereinsleben sterben alte Bräuche aus», fügte Gattin Ruth an.

Von Anfang an dabei

Während das Lokal sich immer mehr füllte, erzählte Rolf Schmid von den Anfangszeiten des Vereins. «Am 21. April 1995 fand die Gründungsversammlung im Restaurant Rosengarten statt. Ich selbst war als Berichterstatter für das ‹Bülacher Tagblatt› anwesend.» Aus dem Korrespondenten wurde allerdings ziemlich schnell nicht nur ein Mitglied, sondern gleich der Aktuar des neuen Vereins. Bald 24 Jahre ist das her, und Rolf Schmid hat seine Mitgliedschaft nie bereut. «Nun sind alle von uns 24 Jahre älter geworden, auch unsere Handdruckspritze aus dem Jahr 1787.»

Zum ersten Mal muss der inzwi­schen 80-Jährige keine Schicht mehr übernehmen. «Doch ich habe beim Aufstellen mitgeholfen und Presseein­ladungen verschickt. Heute darf ich mich einfach mal in Ruhe mit den Gästen unterhalten.»

Klatsch und Versteckis

Während der Racletteofen auf heiss lief und Raclettier Werner Wälle dahinter leicht ins Schwitzen geriet, wurde die Stimmung immer angeregter. Der neueste Klatsch wurde ausgetauscht, immer­ wieder wurde irgendwo aufs neue Jahr angestossen, und die Jungmannschaft spielte im Freien Versteckis. So wie ­jedes Jahr am Bächtele in der Schützenstube.

Erstellt: 02.01.2019, 17:16 Uhr

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