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«Der Spruch mit dem Zelt war weder sachlich noch angebracht»

Zelt und Schlafsack kaufen, das schlug das Sozialsekretariat einem Flüchtling vor, der keine neue Wohnung fand. Diese Meldung sorgte vor wenigen Tagen für Schlagzeilen. Der künftige Gemeindepräsident von Rafz, Kurt Altenburger (SP), äussert sich im Interview dazu. Es seien Fehler gemacht worden, gibt er zu.

Das Gemeindehaus in Rafz.
Das Gemeindehaus in Rafz.
David Küenzi (Archiv)

Ein junger Mann aus Eritrea fand in der Gemeinde Rafz keine Wohnung. Stattdessen wurde ihm vom Sozialsekretariat empfohlen, Zelt und Schlafsack zu kaufen. Darüber berichtete der «Tages-Anzeiger» in seiner Ausgabe vom Donnerstag. Offenbar liegt der Zeitung ein Schreiben der Gemeinde Rafz vor, indem stehe, es sei zumutbar, ein Zelt aufzustellen und einen Schlafsack zu kaufen.Der mittlerweile 18-Jährige habe nach drei Jahren die vorläufige Aufnahme als anerkannter Flüchlting in der Schweiz erhalten. Von der Asylunterkunft Embrach zog er nach Rafz in eine befristete Wohnung. Er habe nach Ablauf des befristeten Mietvertrages Ende Februar keine neue Unterkunft gefunden, heisst es im Artikel weiter. Ausserdem sei er vom Deutschkurs abgemeldet worden, weil er seine ganze Energie in die Wohnungssuche habe stecken müssen. Inzwischen konnte der Eritreer in einer WG in Zürich untergebracht werden.

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