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Der vermeintliche Pechvogel im neuen Glück

Wenn am kommenden Diens­tag die Heim-WM in der Lenzerheide beginnt, wird der Bachenbülacher Balz Weber ganz nahe dabei sein. Nicht mehr auf dem Velo wie einst. Dafür mit Kamera, Notizblock – und einigen Emotionen am Rand.

Balz Weber während einer Testfahrt – der ehemalige Rennfahrer ist ein gefragter Bike-Tester.
Balz Weber während einer Testfahrt – der ehemalige Rennfahrer ist ein gefragter Bike-Tester.
Balz Weber

Wie sich eine Weltmeisterschaft im eigenen Land anfühlt, durfte Balz Weber in den frühen Tagen seiner Karriere selbst er­leben. Und mehr als das: Der Bachen­bülacher kam nicht nur in den Genuss des Dabeiseins und Mitfahrens, sondern auch in jenen des Triumphes. An der U-23-WM 2003 in Lugano fuhr er seiner Konkurrenz im Cross-Coun­try-Rennen auf und davon und gewann die Goldmedaille. Was Weber damals nicht wusste: Die Goldfahrt im Südtessin sollte der grösste Erfolg seiner Karriere als Mountainbike-Profi bleiben. 15 Jahre später nennt er selbst den Titelgewinn von damals deren abso­luten Höhepunkt. «Eine Heim-WM hat eine eigene Magie, jeder Einheimische will unbedingt genau dann etwas erreichen», schildert er.

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