Zum Hauptinhalt springen

Der Zaun muss nashornsicher sein

Die neue Savannenanlage im Zoo Zürich nimmt Gestalt an. Damit sich Giraffenzungen nicht langweilen und Nashörner nicht ausbrechen, muss noch einiges gebaut und organisiert werden.

Das Gras wächst bereits. Auch stehen die Tothölzer und die Metallgerüste der vier Kunstbäume, die als Futterautomaten dienen werden. Vor dem Winter werden noch 70 Bäume gepflanzt, die in ihrer Form den afrikanischen Schirmbäumen ähneln. Die Grundzüge der künftigen Lewa-Savanne im Zoo Zürich lassen sich bereits erahnen. Bis zur geplanten Eröffnung um Ostern 2020 bleibt aber noch viel zu tun. Seit Mai 2017 steht man auf dem Gelände zwischen Kaeng-Krachan-Elefantenpark und der Masoala-Halle auf einer 40 000 Quadratmeter umfassenden Grossbaustelle.

An der unteren Grenze der Anlage stehen derzeit massive Stahlpfosten bereit, um metertief im Boden einbetoniert zu werden. Der Aussenzaun muss einem zwei Tonnen schweren Nashorn standhalten können. Soweit sollte es allerdings nicht kommen, sagt Robert Zingg, Senior-Kurator des Zoos Zürich: «Wir versuchen die Tiere bereits vor der letzten Geländekante abzufangen.» Aber sicher ist sicher.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.