Weiach

Die «Bösen» kommen nach Weiach

Die Vorbereitungsarbeiten für das Kantonale Schwingfest in Weiach laufen auf Hochtouren. OK-Präsident Sämi Meier gibt erste Einblicke, was die Besucher in Weiach erwartet.

Dieses Jahr stob das Sägemehl noch am Kantonalen Schwingfest in Watt. Im nächsten Mai findet findet das urchige Spektakel in Weiach statt.

Dieses Jahr stob das Sägemehl noch am Kantonalen Schwingfest in Watt. Im nächsten Mai findet findet das urchige Spektakel in Weiach statt. Bild: das urchige Spektakel in Weiach statt. Archiv Leo Wyden

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Am 21. Mai 2017 stiebt in Weiach das Sägemehl. Dann nämlich werden rund 160 «Böse» am 107. Zürcher Kantonal-Schwingfest um den Siegermuni kämpfen. Traditionsgemäss findet auch jeweils die Delegiertenversammlung des Zürcher Kantonalen Schwingerverbandes am Austragungsort des kommenden Kantonalen Schwingfestes statt. Und so werden morgen in Weiach rund 220 Delegierte erwartet.

Neben einer Ansprache desGemeindepräsidenten wird OK-Präsident Sämi Meier die Delegierten über den aktuellen Stand der Vorbereitungsarbeiten informieren. Diese sind schon weit gediehen. Arena, Festzelt, Sägemehl und Trog sind bereits organisiert und auch viele Sponsoren sind bereits gefunden, verrät Meier. «Derzeit sind wir auf der Suche nach Gabenspendern für die Sportler.»

Schwingfeste erleben grosse Beliebtheit

Als Festgelände dient das Areal hinter der Migrol-Tankstelle in Weiach. In der Arena mit Tribünen und fünf Sägemehlplätzen werden die Schwinger ihre Kranzgewinner ausmachen. Das OK plant etwas vorsichtig mit 3000 Besuchern. «Wir könnten aber auch 4000 bis 5000 Besucher bewältigen», sagt Meier. So viele Zuschauer seien in den letzten Jahren auch etwa an die Anlässe gegangen. Dass das letztjährige Fest in Watt gleich 6500 Gäste zählte, sei schon eher eine Ausnahme. «Watt schwang obenaus», sagt er und fügt an: «Ob es aber am prächtigen Wetter lag oder an der Stadtnähe, das kann ich nicht sagen.»

Eines kann man mit Sicherheit sagen: Schwingfeste erleben derzeit eine grosse Popularität. Neben den sportlichen Höhepunkten sei dabei auch das ganze Drumherum wichtig: der reich dekorierte Gabentempel, der Festakt mit der Preisübergabe, das Einlaufen der Preistiere und der Fahnenträger mit den Vereinsfahnen in der Arena, während die Musikgesellschaft spielt. «Schwingen ist der Schweizer Nationalsport und weltweit etwas Einzigartiges. Die Leute sind stolz auf diese Tradition und geniessen das fröhliche Beisammensein am Fest», erklärt sich der OK-Präsident den aktuellen Boom.

Traditionen werden hochgehalten

Auch sonst würden Schweizer Traditionen am Schwingfest gepflegt. So werden auch in Weiach ein Jodelchor und Alphornbläser aufspielen. «Wir sind eine Multikulti-Gesellschaft geworden, was auch gut so ist. Aber manchmal geniesst man auch ein Stückchen Heimat.»

Organisiert wird das Kantonale Schwingfest in Weiach übrigens vom Schwingklub Zürcher Unterland und vom Turnverein Weiach, der nächstes Jahr sein 100-Jahr-Jubiläum feiert. Der Turnverein wird daher die Festinfrastruktur am folgenden Wochenende vom 26. und 27. Mai für die eigene Jubiläumsfeier nutzen, zu der er wiederum rund 500 bis 600 Gäste erwartet. ()

Erstellt: 10.12.2016, 09:31 Uhr

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