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Die Bülacher Claro-Ära endet

Eine traurige Nachricht für Unterländer Bio-Liebhaber und -Liebhaberinnen: Das «Pro-Mitenand»-Lädeli Claro schliesst Mitte Jahr seine Türen. Der Betrieb, der sich für fairen und nachhaltigen Handel einsetzt, kann sich finanziell nicht mehr halten.

Mitte Jahr schliessst der Claro-Laden: Einen Grund dafür sieht Verkaufsleiterin Christine Véron im verändertern Konsumverhalten der Kunden.
Mitte Jahr schliessst der Claro-Laden: Einen Grund dafür sieht Verkaufsleiterin Christine Véron im verändertern Konsumverhalten der Kunden.
Leo Wyden

Erst letztes Jahr liess der Bülacher Claro Fairtrade-Laden die Bio-Korken knallen: Das Geschäft feierte seinen 40. Geburtstag – und demonstrierte damit nicht ohne Stolz, dass ein hehres Ziel erreicht war: Fairer Handel und Nachhaltigkeit sind in aller Munde. Zahlreiche Fairtrade-Produkte kann man inzwischen auch bei Grossverteilern oder online bestellen. Für kleine Geschäfte, wie Claro sie in der ganzen Schweiz betreibt, hat dies eine Kehrseite: Die Kundschaft wandert genau dorthin ab.

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