Videoserie «Badis im Test»

Die nördlichste Badi im Unterland

Die ländliche Lage verleiht der Badi Rafz-Wil einen speziellen Charme.

Die Temperaturen waren so hoch, dass die Kamera zwischenzeitlich in den Hitzestreik getreten ist.
Video: Michael Caplazi

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Die warme Luft aus Nordafrika lässt uns zurzeit so richtig schwitzen. Im Unterland steigt das Thermometer regelmässig über 30 Grad. Bei diesen Wetterverhältnissen wird sogar der Badi-Besuch zu einer regelrechten Hitzeschlacht. Kein Wunder also, sind die Schattenplätze im Freibad Rafz-Wil in diesen Tagen heiss begehrt.

Am Mittwoch war es bereits um 10 Uhr über 25 Grad warm. Dementsprechend viele Besucherinnen und Besucher hatten es sich in der nördlichsten Badi des Unterlands bereits am Morgen bequem gemacht. Die Anlage verfügt über ein Schwimmerbecken mit vier Bahnen, die jeweils 25 Meter lang sind. Immer am Mittwochnachmittag, von 14 bis 16 Uhr, steht dieses Becken den Kindern für Spiele zur Verfügung. Ansonsten können sich die jüngeren Gäste im Nichtschwimmerbereich austoben, welcher über einen Strömungskanal verfügt.

Bei den Gästen sehr beliebt ist auch die 30 Meter lange Rutschbahn aus Chromstahl. Mehrere Richtungswechsel sorgen für ein actionreiches, wenn auch kurzes, Rutscherlebnis. Zudem gibt es ein 1-Meter Sprungbrett sowie eine 3-Meter Plattform.

Frisch saniert

Das Freibad Rafz-Wil wurde im Juni vergangenen Sommer neu eröffnet, nachdem es über den Winter saniert wurde. Die Folie in den Becken war undicht und hatte sogar Rümpfe gebildet. Die Stimmberechtigten in Rafz und Wil entschieden sich an der Urne für eine Edelstahl-Auskleidung, welche rund vier Millionen Franken kostete. Der Chromstahlboden, der nun verlegt wurde, hat eine Lebensdauer von bis zu 50 Jahren und die glatte Oberfläche ist zudem sehr hygienisch.

Auch die Wasseraufbereitung wurde auf den neusten Stand gebracht. Statt flüssiges Chlorgas (birgt Explosionsgefahr) wird heute Chlorgranulat und Schwefelsäure ins Wasser gemischt. Über Messgeräte wird gesteuert, welche Menge der Chemikalien gebraucht wird.

Grosse Menukarte

Der Kiosk ist ein Treffpunkt während den Sommermonaten und kann auch ohne Freibad-Eintritt besucht werden. Bis um 19.45 Uhr werden jeweils warme Speisen serviert. Die Gäste profitieren von einer grossen Auswahl.

Erwachsene (ab Jahrgang 2003) bezahlen 7 Franken Eintritt, Kinder (ab Jahrgang 2013) 4 Franken. Ab 17 Uhr kostet es 4 beziehungsweise 2 Franken.

Im Unterland gibt es insgesamt 15 Badeanstalten. In den kommenden Wochen ist ZU-Redaktor Flavio Zwahlen unterwegs, um sie zu testen. Dabei präsentiert er die Garderoben, die Wasserbecken und die Attraktionen. Zudem probiert er in jedem Badi-Restaurant die Spezialität des Hauses.

Erstellt: 26.06.2019, 17:37 Uhr

Artikel zum Thema

«An heissen Tagen kommen bis zu 3500 Gäste»

Videoserie «Badis im Test» Das Freibad Schluefweg wurde vor vier Jahren komplett saniert. Mehr...

«Wir profitieren auch von Regenwetter»

Videoserie «Badis im Test» Das Water World in Wallisellen bietet den Gästen einige Adrenalinkicks. Mehr...

Inserieren

Anzeigen online aufgeben
Inserate einfach online aufgaben

Kommentare

Blogs

Michèle & Friends Midlife-Crisis? Nehm ich!

Von Kopf bis Fuss Diese Frau erinnert sich an alles