Opfikon

Die Schule Opfikon auf einem Bild

Für sämtliche Opfiker Schüler stand gestern eine ganz besondere Lektion auf dem Stundenplan: lächeln und in die Kamera schauen. Um die Grossbildaufnahme der gesamten Schule zu realisieren, musste der Fotograf die Autodrehleiter der Feuerwehr zu Hilfe nehmen.

Letzte Vorbereitungen vor dem Abdrücken: Tan Birlesik, Koordinator des Gesamtfotos, sorgt dafür, dass auf der Sportwiese der Schule Mettlen die 1932 Opfiker Schüler und über 200 Erwachsenen ihren Platz finden.
Video: Alexander Lanner / mcp

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Wenn früher der Fotograf für die Klassenfotos in die Schule kam, brachte er eine Kamera mit. Heute geht das ganz anders: mit der Autodrehleiter der Feuerwehr und einer Drohne. Was sich gestern Vormittag auf der Sportwiese der Opfiker Primarschulanlage Mettlen abspielte, wird dem Wort «Klassenfoto» auch nicht gerecht. Vielmehr handelte es sich um eine generalstabsmässig vorbereitete Aktion, die allen Beteiligten in bildhafter Erinnerung bleiben wird – im wahrsten Sinne des Wortes.

Von sämtlichen Schülern der vier Opfiker Schulanlagen sowie den Mitarbeitern der Verwaltung, den Lehrpersonen, Hauswarten und Schulleitern – insgesamt rund 2150 Personen – wurde eine Grossbildaufnahme erstellt. Damit das Bild auch gelingt, wurde nichts dem Zufall überlassen. Mit einem genauen Zeitplan sorgten die Verantwortlichen dafür, dass es alle rechtzeitig aufs Bild schaffen.

Genauer Zeitplan

Rund 45 Minuten vor dem Drücken des Auslösers traf die Sekundarschule Halden ein, jeweils in 10-Minuten-Abständen folgten die Schulen Oberhausen, Mettlen und Lättenwiesen. Klassenweise wurden die Schüler von ihren Lehrern auf den zugewiesenen Platz geführt. Jeder Schüler trug für das Shooting ein T-Shirt in der Farbe seiner Schuleinheit: Die Roten gehörten zur Schule Lättenwiesen, die Gelben zum Mettlen, die Grünen zur Oberhausen-Anlage und die Blauen zum Halden. Und wenig verwunderlich: Passend zur momentan stattfindenden Fussball-WM trugen viele das Trikot ihrer Lieblingsmannschaft.

Koordiniert wurde das ganze Fotospektakel von Tan Birlesik. Birlesik ist selber Lehrer an der Berufsfachschule Uster. Auch hatte er bereits das letzte Gesamtfoto 2013 initiiert und geleitet. Gestern stand er mit dem Megafon vor der versammelten Menge und gab vor dem grossen Moment die letzten Anweisungen: «Schaut bitte zum Fotografen rauf, wenn er das Foto macht. Wir bitten zudem die Lehrpersonen, ein wenig runterzugehen, damit man auch sicher alle Kinder sehen kann.»

Ein A3-Poster für alle

Die Planung für den gestrigen Tag begann bereits im Februar. Damals wurde Birlesik vom Leiter der Opfiker Schulverwaltung Roger Würsch angefragt, ob er nach 2013 auch in diesem Jahr das Fotoshooting organisieren wolle. Denn in diesem Jahr feiert Opfikon ein spezielles Jubiläum: Vor 50 Jahren wurde die Gemeinde zur Stadt. Das diesjährige Bild soll den Schülern somit nicht nur als Erinnerung an die Schulzeit dienen, sondern quasi auch als Jubiläumssouvenir. «Alle Beteiligten werden das Foto als A3-Poster erhalten. Auf der Vorderseite ist das Gesamtbild zu sehen, auf der Rückseite die jeweilige Schuleinheit», erklärte der Koordinator.

Neben dem «normalen» Foto, das von der auf rund 10 Meter ausgefahrenen Drehleiter aufgenommen wurde, hielten die Verantwortlichen für die Schüler eine weitere Attraktion bereit. Eine Drohne filmte im Anschluss an das Fotoshooting die Szenerie mit den jubelnden Kindern. Mehrmals kreiste das fliegende Auge über die Köpfe der Schüler und Lehrer. Das fertige Gesamtfoto und der Drohnenfilm werden in den nächsten Tagen auf der Website der Schule Opfikon zu sehen sein.

Am Ende war Birlesik trotz Schweiss auf der Stirn sehr zufrieden mit der zweiten Austragung. Besser hätte es nicht klappen können. «Und wir sind sogar vier Minuten vor dem Zeitplan.»

Erstellt: 20.06.2018, 22:12 Uhr

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