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Die Spur des Kloteners verliert sich zwischen Rio und São Paulo

Ein Verschollenenaufruf des Bezirksgerichts Bülach gibt Rätsel auf. Diese Woche wurde publik, dass seit bald zwei Jahren ein Mann aus Kloten spurlos verschwunden ist. Der 53-jährige war in Brasilien in den Ferien, kehrte aber nie zurück.

Spurensuche zwischen Rio de Janeiro (Bild) und São Paulo: Ein Klotener wird seit fast zwei Jahren in Brasilien vermisst.
Spurensuche zwischen Rio de Janeiro (Bild) und São Paulo: Ein Klotener wird seit fast zwei Jahren in Brasilien vermisst.
Google Maps, Keystone

«Das gibt es nur sehr selten», sagt Gerichtspräsident Rainer Holer. Dass der jüngste Verschollenenaufruf des Bülacher Bezirksgerichts sogar in Brasilien amtlich publiziert wird, deutet zudem auf die etwas grössere Dimension dieses Falls hin.

Es geht um einen Mann aus Kloten, der inzwischen seit 22 Monaten verschwunden ist. Ob er je wieder auftauchen wird, scheint angesichts der Berichte über Diego F. in den brasilianischen Medien ziemlich fraglich. Der 53-jährige Schweizer Staatsbürger mit italienischen Wurzeln befand sich zusammen mit seiner brasilianischstämmigen Ehefrau vor bald zwei Jahren in seinem Ferienhaus in Itatiaia, einer Kleinstadt zwischen Rio de Janeiro und São Paolo, im Urlaub. Am 15. November 2016, just einen Tag vor der geplanten Rückreise in die Schweiz, besuchte er gemäss brasilianischen Medienberichten einen Freund in der Nachbargemeinde Resende. Von dort kehrte er nie mehr zurück.

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