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Die Suche geht 1350 Meter tief und läuft rund um die Uhr

Zwei Fussballfelder gross wird der Bohrplatz der Nagra im Bülacher Gebiet Herrenwis. Im Oktober wird er eingerichtet. Während sechs bis zwölf Monaten wird untersucht, ob sich der Standort für ein Tiefenlager eignet.

7000 Quadratmeter benörtigt die Nagra für ihren Bohrplatz in Bülach. Darauf wird der 20 Meter hohe Bohrturm errichtet.
7000 Quadratmeter benörtigt die Nagra für ihren Bohrplatz in Bülach. Darauf wird der 20 Meter hohe Bohrturm errichtet.
Visualisierung Nagra

Derzeit verfügt die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) an drei Standorten über eine Bewilligung für Sondierbohrungen: Bülach, Trüllikon und Marthalen. An allen dreien ist grundsätzlich ausreichend Platz für den Bau eines geologischen Tiefenlagers vorhanden: Das ist die Erkenntnis aus den bereits erfolgten 3D-seismischen Messungen, wie die Nagra am Mittwoch in Bülach informierte. Gleichzeitig gab sie bekannt, dass sie mit der ersten Tiefbohrung in Bülach losgelegen wird.

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