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Digitale Kreativität will ins Gesetz

Der Regierungsrat lehnt die Volksinitiative für ein Film- und Mediengesetz ab. Es gehe nicht an, eine Kultursparte zu bevorzugen. Die Initiativen wiederum wollen, dass auch die digitale Welt als Kultur wahrgenommen wird.

Computerspiele: Kunst wie Oper und Theater?
Computerspiele: Kunst wie Oper und Theater?
Keystone

Der Kanton Zürich engagiere sich be­reits stark in der Förderung des Filmschaffens. Dies teilte der Re­gie­rungsrat gestern mit und be­grün­dete damit seinen Antrag an den Kantonsrat, die Volksinitia­tive «Film-/Medienförderungsgesetz» abzulehnen. Er erwähnt, dass er gerade den jährlichen kantonalen Beitrag an die Zürcher Film­stiftung von 1,65 auf 4,65 Millionen Franken erhöht hat. Er tat dies im Sinne einer zusätzlichen Förderung, aber auch als Reaktion darauf, dass sich das Stiftungskapital kaum mehr verzinst.Die kantonale Kulturförderung sei der Vielfalt verpflichtet, hält der Regierungsrat weiter fest. Eine weitergehende, gesetzlich ver­ankerte Förderung des Film- und Medienschaffens lasse sich nicht rechtfertigen, «weil andere Kunstsparten wie die Musik und/oder das Theater dadurch zwangsläufig schlechter gestellt würden».

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