Eglisau

Eglisauer Standort bleibt Favorit

Die gemeinsame Sek von Eglisau, Wil, Hüntwangen und Wasterkingen wird konkreter. Im Oktober befinden die Gemeindeversammlungen über einen Kredit für einen Architekturwettbewerb.

Das neue Sekundarschulhaus soll nördlich des Sportplatzes im Gebiet Schlafapfelbaum in Eglisau zu stehen kommen.

Das neue Sekundarschulhaus soll nördlich des Sportplatzes im Gebiet Schlafapfelbaum in Eglisau zu stehen kommen. Bild: Archiv / Sibylle Meier

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Am 3. Oktober entscheidet die Bevölkerung, wie es mit der geplanten gemeinsamen Sekundarschule von Eglisau, Wil, Hüntwangen und Wasterkingen weitergeht. Dann nämlich finden in diesen Gemeinden ausserordentliche Gemeindeversammlungen statt, wo ein Kredit für einen Architekturwettbewerb beantragt wird. Die Architekten sollen Vorschläge für ein neues Sekundarschulhaus in Eglisau einreichen.

Dieses soll nördlich des Rheins, im Gebiet Schlafapfelbaum, zu stehen kommen. Die Kosten werden auf 40 Millionen Franken geschätzt. Am Donnerstag informierte die Schulpflege Eglisau die zwei Dutzend Teilnehmer darüber, dass weiterhin dieser Standort bevorzugt wird. Am 21. September findet ein weiterer Informationsanlass statt.

«Praktisch unmöglich, Gebiet Eichen umzuzonen»

Der Zweckverband Gemeinsame Sekundarschule Eglisau-Unteres Rafzerfeld erachtet den Standort Schlafapfelbaum als den besten von vier diskutierten Standorten. Das Gebiet Bauelenzelg in Eglisau wäre teurer als die anderen Gebiete, das Schulhaus Landbüel in Wil sei zu abgelegen und das Gebiet Eichen in Hüntwangen wäre schwierig umzuzonen, weil es nicht an Siedlungsgebiet anstosse und Teil von wertvollen Fruchtfolgeflächen sei.

Der Eglis­auer Bauvorsteher Peter Bär, der die Informationsveranstaltung besuchte, fand, dass man dies gar schärfer formulieren könne: Es sei nicht nur schwierig, sondern praktisch ausgeschlossen, das Gebiet Eichen in eine Bauzone umzuwandeln.

Die Besucher der Veranstaltung sprachen die mögliche Skepsis aus dem unteren Rafzerfeld gegenüber dem Standort Eglisau an, welche zur Ablehnung des Kredits für den Architekturwettbewerbs führen könnte. Dass manche Rafzerfelder skeptisch sind, wurde an einer Informationsveranstaltung im März deutlich. «Was würde passieren, wenn die Bevölkerung im unteren Rafzerfeld dagegen stimmt?», wollte eine Frau wissen.

«Wir setzen voll auf diesen Standort, finden ihn eine sehr gute Lösung», sagte Schulpflegepräsidentin Marianne Fröhlich. Mit einem Plan B wolle sich die Schulpflege Eglisau noch nicht befassen. Natürlich habe man sich Gedanken gemacht: So könne man auf einen anderen Standort ausweichen oder einen Alleingang in Eglisau in Angriff nehmen. Klar sei, dass Eglisau zusätzlichen Schulraum benötige.

Erstellt: 30.06.2017, 17:13 Uhr

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