Kloten

Ehemaliger Captain wird neuer Präsident des Klotener Hockey-Nachwuchses

An der Spitze der separat geführten EHC Kloten Nachwuchsorganisation kommt es zu einem prominenten Wechsel. Victor Stancescu steht bereit, um den wichtigen Posten zu übernehmen.

Die erfahrenen ehemaligen Hockeyprofis Victor Stancescu (li.) und Patrik Bärtschi - hier 2017 anlässlich eines Inverviews in Zürich - mit gemeinsamer Profi-Vergangenheit beim EHC Kloten finden wieder zusammen. Bärtschi ist schon Nachwuchskoordinator der Young Flyers, Stancescu wird nun neuer Präsident der Klotener Nachwuchsorganisation.

Die erfahrenen ehemaligen Hockeyprofis Victor Stancescu (li.) und Patrik Bärtschi - hier 2017 anlässlich eines Inverviews in Zürich - mit gemeinsamer Profi-Vergangenheit beim EHC Kloten finden wieder zusammen. Bärtschi ist schon Nachwuchskoordinator der Young Flyers, Stancescu wird nun neuer Präsident der Klotener Nachwuchsorganisation.

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Der neue Präsident der Nachwuchsorganisation des EHC Klotens bekommt viel Vorschusslorbeeren: «Top-Besetzung», «der Wunschkandidat», «ein absoluter Glücksfall». So tönts, wenn man sich vor der heutigen Generalversammlung des EHC Klotens zum bevorstehenden Führungswechsel umhört.

Der Neue an der Spitze des Vereins, nicht zu verwechseln mit der EHC Kloten Sport AG (Profis), wird aller Voraussicht nach Victor Stancescu heissen. Die Wahl des ehemaligen Hockeyprofis mit langer Klotener Vergangenheit sei «Formsache», sagt der abtretende Präsident der Nachwuchsorganisation, Matthias Mölleney. Zusammen mit dem Vorstand schlägt er den ehemaligen Captain des EHCs für seine Nachfolge vor. Gegenkandidaten gebe es keine.

Jus-Studium während der Profikarriere

Der heute 34-jährige Ex-Spitzenspieler bringe die besten Voraussetzungen mit. Der künftige Nachwuchspräsident gilt schon länger als heller Kopf, absolut integer und zudem top ausgebildet. Stancescu absolvierte während seiner aktiven Zeit als Hockeyprofi auch noch ein Jus-Studium.

Seit dem Rücktritt ist er als Anwalt tätig. Ein Jahr nach dem gesundheitlich bedingten Karrierenende (wegen Hüftproblemen) war der rumänisch-schweizerische Doppelbürger kurzzeitig Einzelrichter des Hockeyverbands. Nach kurzem Knatsch wegen angeblicher Befangenheit trat er unverzüglich zurück.

Mölleney: «Ich war ein Übergangspräsident»

Zurück an seiner alten Wirkungsstätte in Kloten erwartet man von ihm neue Impulse und die Stärkung des sportlichen Bereichs bei den Junioren. Zumal Mölleney sagt: «Ich habe mich immer als Übergangspräsident gesehen und mich bewusst aus dem Sportlichen rausgehalten.» Der 59-jährige Deutsche war vor zwölf Jahren als ex-Swissair-Personalchef übers Sponsoring zum jetzigen Posten gekommen. Er hat den Nachwuchs stabilisiert und finanziell unabhängig aufgestellt. Nun steht ein Generationenwechsel bevor.

Erstellt: 09.07.2019, 17:41 Uhr

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