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Ehemaliger SBB-Planer entwirft Gegenvorschlag zum Bahnausbau

SBB und ZVV haben Ende November präsentiert, wie sich der Fahrplan im Unterland 2035 verändern soll. Nun äussert ein früherer Angebotsplaner der SBB Kritik am neuen Konzept. Es sei zu kundenunfreundlich und ineffizient – und habe deshalb im Vergleich zu seiner Variante viele Nachteile.

Dass Bülach auch in Zukunft keinen durchgängigen Viertelstundentakt nach Zürich hat, wird von einem Bahnexperten kritisiert.
Dass Bülach auch in Zukunft keinen durchgängigen Viertelstundentakt nach Zürich hat, wird von einem Bahnexperten kritisiert.
Balz Murer (Archiv)

Letzten Sonntag haben die SBB und der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) wieder einmal Änderungen am Fahrplan vorgenommen. Es werden für längere Zeit die letzten gewesen sein. Erst für das Jahr 2035 planen die beiden Verkehrsbetriebe wieder wesentlichen Veränderungen für das Angebot.Das Konzept dafür haben sie Ende November vorgestellt. Über zehn Jahre lang wurde am «Step 2035» betitelten Projekt gearbeitet. Trotzdem wird es nun von Philipp Morf, einem ehemaligen Angebotsplaner der SBB, kritisert. Morf hat sich inzwischen selbstständig gemacht hat. «Das ausgearbeitete Konzept ist ziemlich kundenunfreundlich», prangert er an. Zwar attestiert er, dass die Verbindungen im Unterland alles in allem durchaus verbessert werden. «Aber es wäre sehr viel mehr drin gewesen. Und viele Verbesserungen würden sich schon in den nächsten Jahren umsetzen lassen, ohne dass man auf grosse Infrastrukturprojekte warten müsste.»

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