Video-Serie «Chlini Iszyt»

Rothen sieht, wer sich anstrengt

1996 war Frédéric Rothen mit dem EHC Schweizer Meister. Heute jagt er die Klotener Spieler als Konditionstrainer durch den Kraftraum und den Wald. Dabei helfen ihm elektronische Daten über den Puls.

Bis 2010 stand Frédéric Rothen (rechts) selber noch mit den Klotenern auf dem Eis. Jetzt ist er der Fitnesstrainer – und zu seinem Instrumentarium gehört auch eine stattliche Anzahl an Hanteln in den EHC-Katakomben.
Video: Michael Caplazi

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Die letzten neun Spiele im alten Jahr haben die Klotener gewonnen – und kaum sind die Festtage vorbei, folgen Niederlagen. Haben die Spieler über Neujahr zu sehr über die Stränge geschlagen? Nicht unbedingt, meint der Konditionstrainer des EHC, Frédéric Rothen in der «Chlini Iszyt».

«Patrick Obrist ist in Sachen Fitness sicher einer von den besten.»Frédéric Rothen, Konditionstrainer EHC Kloten

«Ich denke, es lag an den vielen Spielen in kurzer Zeit, an der hohen Intensität – und vielleicht war auch etwas Pech dabei.» Die Mannschaft sei fit, «aber es gibt trotzdem viel Arbeit, wenn man topfit sein will für die Playoffs.» Und wer ist der fitteste von allen? «Patrick Obrist ist in Sachen Fitness sicher einer von den besten», kommt die prompte Antwort. Was die Motivation der Spieler angeht, so gibt es laut Rothen durchaus die einen oder anderen Schwierigkeiten; schliesslich sei es wohl kein Geheimnis, dass die Spieler lieber auf dem Eis mit dem Hockeyspielen beschäftigt sind, als mit dem Joggingprogramm im Klotener Wald.

«Aber auch das ist Teil der Arbeit und wenn du auf dem Eis die entsprechende Performance abrufen willst, dann musst du eben ‹top-zwäg› sein.» Beim Messen der Trainingsergebnisse geht man auch in Kloten längst den Weg der digitalisierten Professionalität, sprich: «In jedem Spiel und in jedem Training tragen die Spieler einen Gurt mit Sensoren.» Er könne sich als Trainer also jederzeit anschauen, wer sich wie angstrengt, wer sich allenfalls zu sehr anstrengen muss, und was genau dann im Sommer für den jeweiligen Spieler als Aufbauprogramm sinnvoll erscheint.

Die letzten Unbezwungenen

An der momentanen Grundkondition der Mannschaft lässt Frédéric Rothen derweil keine Zweifel aufkommen. Und so gibt er sich auch zuversichtlich, was das Auswärtsspiel von morgen Samstag angeht. Auch wenn der SC Langenthal das einzige Team der Liga ist, das der EHC noch nicht hat bezwingen können, tippt er auf einen 4:3-Sieg der Klotener in der Eishalle Schoren. (Zürcher Unterländer)

Erstellt: 10.01.2019, 17:44 Uhr

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