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Ein Hauch von Luxus für den FC Embrach

Zum Sommersaisonbeginn weihte der Vorstand des Fussballclubs Embrach am Samstag im Beisein von Behörden­mitgliedern und geladenen Gästen einen neuen Garderobentrakt ein. Ein grosses Ereignis in der 51-jährigen Klubgeschichte.

Die neue Garderobe des FC Embrach wurde am Samstag von Präsident Cyrill Zimmermann (von links), Architekt Tristan Rohrbach und Dominic Müller, dem Leiter Infrastruktur, feierlich eingeweiht.
Die neue Garderobe des FC Embrach wurde am Samstag von Präsident Cyrill Zimmermann (von links), Architekt Tristan Rohrbach und Dominic Müller, dem Leiter Infrastruktur, feierlich eingeweiht.
Leo Wyden

«Heute ist ein Meilenstein in der Geschichte unseres Fussballklubs.» Mit diesen Worten begrüsste Cyrill Zimmermann, Präsident des FC Embrach, am Samstagnachmittag 70 geladene Gäste. Was vor vier Jahren als grosses Bedürf­nis erkannt wurde, näm­lich die Erweiterung der Gar­de­robenanlage, und in acht Monaten Bauzeit umgesetzt wurde, mündete in einer festlichen Einweihung.

Funktional und hell

Tristan Rohrbach, ehemaliger Fuss­baller in Embrach, entwarf und konzipierte das Gebäude. Rohrbach ist ein erfahrener Architekt von Schulhäusern und Mehrzweckhallen, und er muss klare Vorstellungen davon gehabt haben, wie das Gebäude dereinst aussehen soll. Die Visualisierung auf seiner Homepage entspricht genau dem, was heute auf dem Areal des Sportplatzes Bilg steht. Ein Oberbau aus Holz, moderne Garderoben und Duschräume sowie ein geräumiger Keller. Besonders auffallend ist die Lösung mit den Deckenfenstern. «Wir suchten nach einer ästhetischen Variante, die zugleich vandalensicher ist und keine Einblicke ermöglicht», erklärte der Fachmann. Er liess Fenster in die Decke einbauen, die den Raum angenehm hell und freundlich präsentieren und wie gefordert vandalensicher sind. Die Garderobe der ersten Mannschaft entspreche der Luxus­variante, merkte Dominic Müller, Leiter Infrastruktur, an. Ein Korpus aus hellem Holz, in welchem die Fussballer ihre Uten­silien verstauen können, steht mitten im Raum. Die Garderobe der Junioren ist kleiner und spartanischer eingerichtet.

Die Frau, welche die Bauarbeiter in den acht Monaten praktisch Tag für Tag begleitete, ist Hauswartin Ruth Streit aus Bülach. Sie freute sich ganz besonders über die modernen Materialien. «Ich sah, wie der Bau jeden Tag wuchs, und freute mich zu ­sehen, dass die Handwerker im Innenausbau pflegeleichtes Mate­rial verbauten», sagte sie. In den Duschen wurde zum Beispiel ein fugenloser Bodenbelag verwendet. «Mein erster Eindruck von den neuen Räumlichkeiten ist sehr gut. Die Arbeit wird zwar nicht weniger sein, aber wahrscheinlich weniger streng.»

Beim Einweihungsakt pflanzten Cyrill Zimmermann, Dominic Müller und Tristan Rohrbach einen Tulpenbaum. Danach ­durften die Besucher die neuen Räume besichtigen. Bereits am Sonntag benützten die Sportler die Räume erstmals.

Kritische Stimmen waren am Samstag keine zu vernehmen. Der Aufruhr um das Projekt, an wel­chem die Gemeinde Embrach sich mit 750 000 Franken beteiligte, scheint sich gelegt zu ­haben. Konzipiert sei die Anlage für die nächsten 30 bis 40 Jahre, ­sagte Dominic Müller.

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