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Verein bietet kostenlose Gesundheitsberatung an

Kritiker des Gesundheitssystems sehen eine zunehmende Verunsicherung bei Patientinnen und Patienten. Das Café Med soll Abhilfe schaffen.

Die Initianten des Café Med stellen den Menschen ins Zentrum der Medizin (von links): Annina Hess-Cabalzar, Christian Hess und Brida von Castelberg.
Die Initianten des Café Med stellen den Menschen ins Zentrum der Medizin (von links): Annina Hess-Cabalzar, Christian Hess und Brida von Castelberg.
Urs Jaudas/Tages-Anzeiger

Sind neue Knie für einen stark übergewichtigen Mann mittleren Alters tatsächlich die optimale Lösung? Muss sich eine Frau, die kurz vor ihrer Menopause steht, wirklich das gutartige Geschwulst in der Gebärmutter operieren lassen? Sind die Antidepressiva, die der Arzt verschrieben hat, als erste Option unbedingt notwendig? Oder gäbe es in all diesen Fällen eine Alternative? All das sind Fragen, die sich Menschen im realen Leben stellen. Annina Hess-Cabalzar, Präsidentin des Vereins Akademie Menschenmedizin (siehe Stichwortbox), stellt eine zunehmende Verunsicherung bei Patientinnen und Patienten fest. Hauptverantwortlich ist für die Psychotherapeutin das heutige Gesundheitssystem. «Mit den Fallpauschalen der SwissDRG hat die Kommerzialisierung im Gesundheitswesen Einzug gehalten.»

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