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Ein schneller Sieg erwünscht – aus verschiedenen Gründen

Heute Abend wird am Klotener Schluefweg ein Grossansturm erwartet: In der Swiss Arena spielt der EHC Kloten um seine sportliche Zukunft. Es könnte das letzte Heimspiel in der höchsten Eishockeyliga der Schweiz sein. Schon jetzt ist klar, dass die Halle nach Spielschluss sofort geräumt werden muss.

André Rötheli (v. li.) und sein Stab mit Pitsch Scherrer, Beat Equilino und Thomi Derungs nach dem Freitagstraining draussen vor der Klotener Eishalle. Es gibt wieder mehr Licht als Schatten am Schluefweg.
André Rötheli (v. li.) und sein Stab mit Pitsch Scherrer, Beat Equilino und Thomi Derungs nach dem Freitagstraining draussen vor der Klotener Eishalle. Es gibt wieder mehr Licht als Schatten am Schluefweg.

Die Anspannung ist gross. Im Kampf um den Ligaerhalt des EHC Klotens gehts um viel. Der dienstälteste Eishockeyclub der höchsten Spielklasse könnte sich heute mit einem Sieg gegen B-Meister Rapperswil-Jona einen ersten Matchpuck im Kampf um den Ligaerhalt erspielen.

Aber fast noch mehr angespannt als die Protagonisten selbst, sind heute die Stadionbetreiber der Stadt Kloten. Kurt Steinwender, Bereichsleiter Sport, erklärt wieso: «Wir haben am Wochenende auch noch die Superfinals der Unihockeymeisterschaft bei uns.» Das heisst, dass nach Spielschluss für gegen 100 Mitarbeiter und Helfer eine Nachtschicht ansteht. Unter anderem müssen die Banden samt Netzen demontiert, das Eis abgedeckt und eine Zusatztribüne vor der Stehrampe aufgebaut werden. Hinzu kommen neue Sponsorenbeschriftungen und eine komplette Reinigung des ganzen Stadions. Sonntags um 10 Uhr muss alles fertig sein fürs Unihockey. Um den Putzaufwand möglichst klein zu halten, werden heute keine Kartonklatschfächer mehr abgegeben wie noch im letzten Heimspiel.

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