Bülach

«Ein See steigert die Attraktivität»

Die Teilnehmer der Stadt-Werkstatt haben Ideen entwickelt, die das Zentrum von Bülach lebendiger machen sollen. Breite Unterstützung erfuhr die «Stadtachse».

Rund 30 Personen erarbeiteten Ideen, wie man die Bülacher Altstadt wieder lebendiger machen könnte.

Rund 30 Personen erarbeiteten Ideen, wie man die Bülacher Altstadt wieder lebendiger machen könnte. Bild: zvg

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Die zweite von vier Stadt-Werkstätten rückte die Bülacher Altstadt in den Mittelpunkt. Der Grund: Das Ortszentrum droht auszusterben. Mischa Klaus, Präsident von Altstadt Bülach, sagte kürzlich in einem Interview mit dem «Zürcher Unterländer»: «Wir sind dringend angewiesen auf Menschen, die hier wohnen und arbeiten. Sonst wird Bülach zur Schlafstadt, ein­gekauft wird anderswo. Für das Gewerbe ist das unschön.» Aber es gehe um viel mehr. Man wolle eine lebende Stadt mit funktionierenden Vereinen, mit denen sich die Bewohner verbunden fühlen.

Deshalb trafen sich am 25. November in der Altstadt über dreissig Personen, um Ideen für ein ­lebendiges Zentrum zu ent­wickeln. Die Teilnehmenden ­verifizierten zuerst die Heraus­forderungen und wandelten ­diese danach in kreative Visionen und konkrete Massnahmen um.

Begegnungszone vom Bahnhof bis zur Altstadt

Das abschliessende Stimmungsbild zeigte grosse Übereinstimmung bezüglich der Idee einer Achse, die vom Bahnhof bis zur Altstadt zur Begegnung und zum Verweilen einlädt. Es wurde über die Umgestaltung der Bahnhofstrasse oder sogar ein neues Verkehrsregime diskutiert. Stadtpräsident Mark Eberli versicherte, die Idee der «Stadtachse» sei in der Wirtschaftsstrategie Stadt Bülach enthalten.

Auch die Gebiete im Süden und Bülach Nord sollen für den Fuss- und Veloverkehr besser als bisher an die Altstadt angeschlossen werden. Weitere Ideen, darunter Infrastruktur- und Marketingmassnahmen, beliebte Veranstaltungen oder der Wochenmarkt sollen beibehalten oder aus­gebaut werden. Spontan haben Teilnehmende ihre Mitarbeit ­angeboten, mobile Sitzbänke in der Altstadt aufzustellen und zu unterhalten.

Andreas Madiana vom Netzwerk Altstadt hielt an der Stadt-Werkstatt ein Referat. An dessen Schluss brachte er einen mutigen Vorschlag: den «Bü-Lac». Ein See also, der auf dem heutigen Cholplatz entstehen könnte.

Gewerbe diskutierte über die Vorschläge der Bevölkerung

Die an der zweiten Stadt-Werkstatt entwickelten Ideen und Massnahmen sind am 30. November mit Vertreterinnen und Vertretern des Gewerbes in einer zusätzlichen Veranstaltung für das Gewerbe gespiegelt und ergänzt worden. Gross ist zum Beispiel das Bedürfnis nach einem Parkleitsystem. Und es hat sich gezeigt: Die Zusammenarbeit des Gewerbes, der Altstadt Bülach und der Stadt Bülach ist auf ­gutem Weg. (Zürcher Unterländer)

Erstellt: 07.12.2017, 11:53 Uhr

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