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Ein Stück Bopplisser Geschichte sucht einen neuen Platz

Eine über 200-jährige Holztafel stand im Mittelpunkt des Bildervortrages der Bopplisserin Sabrina Abate Detmar am Sonntag. Die Kunsthistorikerin nahm ihre Zuhörer mit in eine Zeit, als in Schulklassen noch 50 Kinder sassen und erklärte wie das Maiglöckchen auf Wappen der Gemeinde kam.

Sabrina Abate Detmar zeigt am Vortrag die Holztafel, die zur Einweihung des Schulhauses Boppelsen im Jahr 1818 geschnitzt wurde.
Sabrina Abate Detmar zeigt am Vortrag die Holztafel, die zur Einweihung des Schulhauses Boppelsen im Jahr 1818 geschnitzt wurde.
PD

Wohlriechend, frühblühend, aber hochgiftig: Das zur Familie der Spargelgewächse gehörende Maiglöckchen, im Volksmund Maieriesli genannt, kennen die Boplisserinnen und Boppliser nicht nur aus dem Lied «Roti Rösli im Garte, Maieriesli im Wald…». Für sie ist diese Waldblume allgegenwärtig, denn sie ziert das Gemeindewappen, Briefköpfe und Urkunden – ebenso wie eine hölzerne Tafel mit der Jahreszahl 1818.

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