Zum Hauptinhalt springen

Einbürgerungen werden nicht aktiv gefördert

Das neue Bürgerrechtsgesetz wird 2018 die Kriterien für eine ordentliche Einbürgerung in allen Gemeinden vereinheitlichen. Die Stadt Zürich hatte potenzielle Einbürgerungskandidaten über die Änderungen informiert – eine Aktion, zu der bisher nicht eine Unterländer Gemeinde Anlass sah.

Der Weg zum Schweizer Pass wird ab nächstem Jahr für manche Personen steiniger. Aktiv über die bevorstehenden Änderungen informieren, will aber kaum eine Gemeinde.
Der Weg zum Schweizer Pass wird ab nächstem Jahr für manche Personen steiniger. Aktiv über die bevorstehenden Änderungen informieren, will aber kaum eine Gemeinde.
Peter Klaunzer

Jüngst flatterte ein Brief mit einer roten Rose in die Büros aller Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten: «Jetzt Einbürgerungen fördern!» Die Urheberschaft: die Juso Unterland. Die Forderung: Die Gemeinde solle potenzielle Einbürgerungskandidaten darauf aufmerksam machen, dass sich ab nächstem Jahr das Gesetz verschärft.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.