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Eine späte Wende zum Guten

Kloten gewann das Heimspiel gegen den HC Thurgau nach einem 2:3-Rückstand dank drei Toren innert 216 Sekunden noch 5:3.

Duell zwischen Klotens Topskorer Ryan MacMurchy (rechts) und Thurgaus Torhüter Janick Schwendener.
Duell zwischen Klotens Topskorer Ryan MacMurchy (rechts) und Thurgaus Torhüter Janick Schwendener.
Leo Wyden

Am Schluss waren die Thurgauer Fans, die so lange hatten den Ton angeben dürfen, plötzlich wieder ruhig. Sie hatten gute Gründe gehabt zu glauben, dass ihre Mannschaft nach dem EHC Olten, den sie gleich 5:1 bezwungen hatte, auch den EHC Kloten schlagen würde. 3:2 führten die Thurgauer seit der 42. Minute. Und es sah nicht danach aus, als ob der Gegner noch zu einer Reaktion fähig sei. Ryan MacMurchy, der spielte, obwohl er nicht ganz fit war, versuchte schon lange, mit Einzel­aktionen etwas zu erzwingen. Er rieb sich auf.Und dann ging plötzlich eine Lücke auf, in die Fabian Sutter fuhr. Steve Kellenberger sah ihn, und den Pass von der blauen Linie lenkte Sutter, ganz Routinier, zwischen den Beinen von Goalie Schwendener hindurch zum 3:3 über die Linie. Gespielt waren da 55 Minuten und 12 Sekunden. Es war immer noch genügend Zeit, dass Kloten mit einem weiteren individuellen Fehler den Gegner zum Sieg einlud. Thurgau schien stabiler. Doch nur 24 Sekunden nach dem Ausgleich konnte Kloten zum zweiten Powerplay des Abends ansetzen. MacMurchy schoss einmal mehr so gut, dass der Goalie zu spät war mit seiner Fanghand. Kloten führte nur 55 Sekunden nach dem 3:3.

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