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Eisenplastiker erhält 4000 Franken und eine Urkunde

Pascal Fehr wurde am Freitag bei einer Feier im Rathaussaal mit dem Bülacher Kulturpreis ausgezeichnet. Er wünscht sich, dass die Stadt weiterhin kulturelle Begegnungspunkte zu bieten hat.

Stadtpräsident Mark Eberli übergibt Pascal Fehr den Bülacher Kulturpreis 2017. Die Werke des 33-Jährigen werden zum Teil auch als «Schrottkunst» bezeichnet.
Stadtpräsident Mark Eberli übergibt Pascal Fehr den Bülacher Kulturpreis 2017. Die Werke des 33-Jährigen werden zum Teil auch als «Schrottkunst» bezeichnet.
Sibylle Meier

Nach dem Konzertchor Zürcher Unterland und den Bülacher Ortschronisten wird in diesem Jahr ein junger Künstler mit dem Kulturpreis ausgezeichnet. Pascal Fehr, Eisenplastiker und Bierbrauer, darf sich über einen Check in der Höhe von 4000 Franken sowie über eine Urkunde freuen. Stadtpräsident Mark Eberli übergab ihm diese mit den Worten: «Hier hast du etwas zum Aufhängen und etwas zum Brauchen.»

Der 33-jährige Preisträger, der Plastiken und Wandbilder aus gebrauchtem Material erstellt, fühlt sich sehr geehrt: «Ich wusste bisher gar nicht, dass so viele Leute meine Arbeit schätzen», scherzt er. Aber auch für ihn ist klar: «Ohne die Personen aus meinem Umfeld würde ich nicht hier stehen. Ich könnte mich bei unzähligen Leuten bedanken, aber das wäre ein endloser Rattenschwanz.»

Bülacher seit Geburt

Der Preis fällt dieses Mal einem «Urbülacher» zu. Pascal Fehr wurde 1984 in der Gemeinde geboren und besuchte hier die Schulen. Von 1999 bis 2003 absolvierte er eine Metallbauerlehre bei Peter Hiltebrand in Höri. Dort blieb er bis 2010 als Kunstschlosser angestellt. Im Anschluss arbeitete er für den renommierten Eisenplastiker Silvio Mattioli in Schleinikon. Mittlerweile ist er selbstständig.

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