Kloten

Eishallenprojekt stösst kaum auf Widerstand

Die Stadt Kloten hat über die geplante Erneuerung der Eisbahn für rund 30 Millionen Franken informiert. Das Interesse war gering, die Meinungen scheinen schon gemacht.

So könnte die Anlage nach der Erneuerung des Ausseneisfeldes aussehen. Anstelle der offenen Eisfläche stünde vor der grossen Swiss Arena eine Holzkonstruktion mit begehbarem Dach.

So könnte die Anlage nach der Erneuerung des Ausseneisfeldes aussehen. Anstelle der offenen Eisfläche stünde vor der grossen Swiss Arena eine Holzkonstruktion mit begehbarem Dach.

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Das Ausseneisfeld am Klotener Schluefweg ist marode. Ohne bauliche Eingriffe kann diese zweite Klotener Eisfläche, neben dem Rink in der Swiss Arena, bald nicht mehr genutzt werden. Damit das Eissportangebot auf der städtischen Eisbahn jedoch auch künftig so breit (Eiskunstlauf, Curling, freier Eislauf samt «Chneble», Plauschhockey) genutzt werden kann wie bisher, muss dringend etwas getan werden.

Die Klotener Sportministerin Regula Kaeser-Stöckli (Grüne) hat am Montagabend die Bevölkerung im nahe gelegenen Kongresszentrum beim Hallenbad über die Pläne der Stadtregierung informiert.

Am 17.11. wird abgestimmt

Gut 50 Personen lauschten den Ausführungen der zuständigen Stadträtin und ihrer Planungsfachleute. So soll das Ausseneisfeld in einem Jahr komplett abgerissen und samt der darunter liegenden Tiefgarage bis Ende 2022 wieder neu aufgebaut werden. Künftig bekäme man somit ein eingehaustes zweites Eisfeld unter einer Holzkonstruktion, was nicht nur lärmtechnisch, sondern auch energetisch Vorteile bringen würde.

Im Vergleich zur heute offenen Anlage würde der Kühlungsawand sinken und der Spielbetrieb wäre witterungsunabhängig planbar. Das stolze Projekt kostet total rund 30,5 Millionen Franken. Trotz der hohen Investition, scheint man in Kloten davon überzeugt. Denn grundlegende Kritik gabs nicht.

Die Stadt Kloten kann sich die Investition ohne Steuererhöhung leisten, das Geld ist vorhanden. Lediglich die Parkplatzsituation wurde bemängelt und dass man noch nicht stärker auf erneuerbare Energien setzt, etwa mit Solarpanels auf dem Hallendach. Am 17. November stimmt die Stadt Kloten an der Urne über die Vorlage ab. (cwü)

Erstellt: 29.10.2019, 14:53 Uhr

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