Bassersdorf

Entlastung für das Nadelöhr Bassersdorf

Bis 2022 saniert der Kanton die Baltenswilerstrasse. Die Durchgangsachse im Bassersdorfer Zentrum erhält einen weiteren Kreisel. Zudem wird eine Kreuzung mit Ampeln bestückt, Bushaltestellen werden hindernisfrei ausgebaut und Velo­streifen markiert. Kostenpunkt: 8,22 Millionen Franken.

Das Strassenprojekt in Bassersdorf.

Das Strassenprojekt in Bassersdorf. Bild: Quelle: Gis, Grafik: kp

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Zu den Hauptverkehrszeiten am Morgen und am Abend herrscht Stau auf den Bassersdorfer Strassen. Täglich reiht sich Stossstange an Stossstange zwischen dem Orts­teil Baltens­wil und Kloten. Um den Verkehr besser fliessen zu lassen und die Verkehrssicherheit zu erhöhen, hat der Regierungsrat nun für diverse Massnahmen einen Kredit von 8,22 Millionen Franken bewilligt.

Da auf der Baltenswilerstrasse und der Zürichstrasse die Fahrbahnen durch den Kanton instandgesetzt werden müssen und die Gemeinde Bassersdorf in diesem Zusammenhang den Strassenraum aufwerten möchte, wurde ein gemeinsames Betriebs- und Gestaltungskonzept erarbeitet. Dieses sieht vor, dass nebst der Erneuerung der Fahrbahnen auch der Neubau eines Kreisels in der Baltenswiler-/Dietlikonerstrasse realisiert wird. Damit soll das Verkehrsregime zwischen Bahn­hof und Dorfzen­trum effi­zienter geregelt werden.

Anpassung der Beleuchtungen und Strassenentwässerung

Neu soll vom bestehenden Löwen-Kreisel eine separate Linksabbiegespur zur Tiefgarage der Migros erstellt­ werden. Weiter wird die Kreuzung Baltenswiler-/Zürich­strasse mit einer Lichtsignal­anlage ausgerüstet, womit bereits vor­gängig der Verkehr ins Zentrum dosiert werden kann. Beide Mass­nahmen – Kreisel und ­Ampeln – haben dasselbe Ziel: den Ver­kehr auf der Hauptachse zu ver­flüssigen.

Daneben sieht das Projekt weitere­ Neuerungen vor. So wird auf der Baltenswilerstrasse im Ab­schnitt Bahnhofstrasse bis Boden­acherstrasse ein beidsei­tiger Velo­streifen markiert. Ab der Bodenacherstrasse wer­den Velo­fahrende in den bestehenden Rad-/Gehweg geführt. Dieser wird dazu teilweise angepasst. Ebenfalls erhalten die Bushaltestellen eine Auffrischung und wer­den hindernisfrei ausgebaut. Zudem werden die Strassenentwässerung und die Beleuchtung angepasst.

Wie der Regierungsrat gestern wei­ter mitteilte, unterliegt der Be­schluss­ einer 30-tägigen Rekursfrist. Werden keine Beschwerden erhoben, plant das kantonale Tiefbau­amt, im Frühling 2020 mit den Bauarbeiten zu beginnen. Die Bauzeit soll etwas mehr als zwei Jahre betragen.

Bassersdorf übernimmt 295 000 Franken

Die Gemeinde Bassersdorf wird sich mit 295 000 Franken an den Ge­samtkosten beteiligen. Diesen Kos­tenanteil hat die Gemeindeversammlung im Dezember 2017 be­willigt. Die Genossenschaft Migros Zürich zahlt zudem 589 000 Franken an den Kreiselneubau. Hintergrund dieser Aufteilung: Be­reits vor dem Bezug des Mi­gros-Neubaus im November 2014 war klar, dass die Verkehrssituation früher oder später optimiert werden muss.

Damals hatte die Gemeinde Bassersdorf mit dem Grossverteiler und dem Kanton abgemacht, dass die entsprechenden Erschliessungskosten der neu­en Überbauung zu zwei Drittel der Grossverteiler und zu ei­nem Drittel die Gemeinde übernehmen werde.

Erstellt: 29.11.2018, 17:54 Uhr

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