Niederweningen

Etappensieg für die neue Doppelsporthalle im Wehntal

Barbara Franzen sprach von einem generationenübergreifenden Gemeinschaftswerk.

Architekt willi Reinhart und Schulpräsidentin Barbara Franzen beim Spatenstich.

Architekt willi Reinhart und Schulpräsidentin Barbara Franzen beim Spatenstich. Bild: Paco Carrascosa

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Noch festgedrückt von den Planierfahrzeugen stand am frühen Donnerstagabend auf der Baustelle beim Schulhaus Schmittenwis der Raupenbagger der Marke Liebherr. Am Steuer des 30-Tonnen-Fahrzeugs sassen die Schulpräsidentin Barbara Franzen sowie Willi Reinhart, Architekt und Mitglied der Baukommission. Unter kundiger Anleitung eines Baggerführers liessen sie die riesige Schaufel in die noch unberührte Erde greifen.

Nach ein paar Handgriffen war der offizielle Teil des Spatenstichs vorbei, und die rund 30 anwesende Personen aus Politik, Wirtschaft und Bevölkerung applaudierten diesem für das Wehntal so wichtig gewordenen Etappensieg begeistert zu.

In der kurzen Ansprache wandte sich Barbara Franzen speziell an die Vereine im Wehntal. «Die vielen Vereine haben mit einer gemeinsamen Anstrengung für eine gute Stimmung zugunsten der Erstellung einer neuen Doppelsporthalle gesorgt», sagte sie. Ein an der Volksabstimmung mit über 80 Prozent Ja-Stimmen genehmigter Kredit sei ein deutliches und eindrückliches Zeichen aus der Bevölkerung gewesen. Für ein solches Projekt habe es «gute Begleiter» gebraucht – und diese seien auch gefunden worden, erklärt Franzen weiter. Es sei nicht nur ein Gemeinschaftswerk entstanden, sondern auch ein Generationenprojekt, wenn man sich alle wichtigen Mitspieler ansehe.

Theaterfreunde im Wehntal freuen sich

Beim anschliessenden Apéro freute sich Mark Staub, leitender Direktor der Bühne Wehntal, sichtlich über den «heutigen wichtigen Tag», wie er sagte. Für Theateraufführungen und deren Proben sei es wegen der Überbelegung der jetzigen Turnhalle mit der kleinen Bühne schwierig gewesen, Blockzeiten zu reservieren. Mit der für April 2021 geplanten Eröffnung werde es dem Verein Bühne Wehntal leichter fallen, passende Daten zu finden. In der Pipeline stehe zur Zeit das Theater «Sterben leicht gemacht», verrät Staub einer Anwohnerin.

Dem an der Urnenabstimmung vom September letzten Jahres gutgeheissenen Projekt der Doppelsporthalle ist ausserdem die Schulraumerweiterung Schmittenwis angeschlossen. Gesamthaft belaufen sich die Projektkosten auf rund 13,7 Millionen Franken. «Die Schule Schmittenwis erhält unter anderem ein sogenanntes Gartenschulzimmer für den Unterricht», wie Barbara Franzen erklärt.

Erstellt: 12.07.2019, 16:58 Uhr

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