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Ex-Zeugen-Jehovas: «Ich war nicht mehr ich selber – und ständig drohte der Weltuntergang»

Christian Rossi kam als Teenager zu den Zeugen Jehovas. Mit 24 stieg er aus. Doch losgelassen hat ihn die Gemeinschaft auch 22 Jahre später noch nicht.

Christian Rossi heute (links) und als junger Erwachsener während seiner Zeit als Mitglied der Zeugen Jehovas. Fotos: PD «Die Liebe unter den Zeugen ist bedingt. Sie gilt nur solange, wie man sich an die Regeln hält.» (Im Bild ein Kongress der Zeugen Jehovasim Zürcher Letzigrund Stadion von 2005) Foto: Keystone Christian Rossi heute (links) und als junger Erwachsener bei den Zeugen Jehovas. Fotos: PD
Christian Rossi heute (links) und als junger Erwachsener während seiner Zeit als Mitglied der Zeugen Jehovas. Fotos: PD «Die Liebe unter den Zeugen ist bedingt. Sie gilt nur solange, wie man sich an die Regeln hält.» (Im Bild ein Kongress der Zeugen Jehovasim Zürcher Letzigrund Stadion von 2005) Foto: Keystone Christian Rossi heute (links) und als junger Erwachsener bei den Zeugen Jehovas. Fotos: PD

Weihnachten ist eine spezielle Zeit für ehemalige Zeugen Jehovas. Denn die Gemeinschaft feiert weder Weihnachten noch Geburtstage, Ostern oder den 1. August – denn dies alles sei heidnischen oder weltlichen Ursprungs. Christian Rossi wird dieses Jahr wieder bewusst gegen diese Regel verstossen, zusammen mit anderen ehemaligen Zeugen, die er regelmässig trifft in der von ihm ins Leben gerufenen Selbsthilfegruppe (siehe Box rechts). «Das ist Teil des Heilungsprozesses», sagt der 46-Jährige, der vor 22 Jahren aus der Sekte gestiegen ist. Dies ist seine Geschichte:

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