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Felssturz in Regensberg verschüttet Auto

In der Nacht auf Freitag brachen in Regensberg riesige Brocken Geröll aus einer Felswand auf den angrenzenden Parkplatz. Ein Auto wurde dabei zerstört, Personen wurden nicht verletzt.

In der Nacht auf Freitag haben sich an der Felswand beim Schneggi Parkplatz in Regensberg rund 50 Tonnen Geröll gelöst. Die Geröllmassen haben mehrere Autos beschädigt und zerstört.

Auf dem «Schneggi Parkplatz» in Regensberg bot sich am Freitagmorgen ein Bild der Zerstörung: Geröllbrocken, teils in der Grösse eines Kleinwagens, waren aus der Felswand herausgebrochen und auf den Parkplatz darunter gestürzt. Auf dem Parkplatz stand ein Auto, das vom herunterfallenden Geröll zerstört wurde.

Eine Anwohnerin (die Frau wohnt oben am Felsen) erzählt gegenüber dem «Zürcher Unterländer», dass sie am Donnerstagabend nach 22 Uhr ein gewaltiges Rauschen gehört habe. «Ich konnte das Geräusch nicht zuordnen», sagt sie, es sei anschliessend aber weder eine Sirene losgegangen, noch habe sie weitere verdächtige Geräusche gehört.

Keine Verletzten und keine gefährdeten Häuser

Um halb elf ging eine Meldung bei der Kantonspolizei ein. Zusammen mit der Feuerwehr sowie aufgebotenen Gemeindemitarbeitenden war die Polizei kurz darauf vor Ort. Man habe sichergestellt, dass niemand verletzt sei, sagt ein Mediensprecher. Zudem habe man abgeklärt, ob Häuser vom Absturz gefährdet sind. Beides sei aber nicht der Fall.

Gemeindepräsident Gregory Turkawka war um halb zwölf vor Ort. Man habe versucht, die Besitzer der anderen Autos auf dem Parkplatz ausfindig zu machen, erzählt er. Etwa fünf Inhaber konnten ihre Autos selber herausfahren. Drei mussten abgeschleppt werden. Der Parkplatz wurde danach abgesperrt. «Ausflügler sollen wenn immer möglich mit dem Bus ins Dorf hinauf fahren oder unten beim Bauernhof parkieren», sagt Turkawka, der erst um halb vier Uhr morgens wieder ins Bett gehen konnte. Die Gemeinde bietet heute einen Geologen auf, der die Situation vor Ort beurteilen wird.

«Seit 26 Jahren lebe ich in Regensberg. Aber so etwas habe ich hier noch nie erlebt.»

Anwohnerin

«Seit 26 Jahren lebe ich in Regensberg. Aber so etwas habe ich hier noch nie erlebt», sagt die Frau, die in der Nacht vom Getöse geweckt worden war. Die Ursache hatte sie erst am Freitagmorgen entdeckt, als sie ihren Hund Gassi führte. Die Unglücksstelle war zu diesem Zeitpunkt schon abgesperrt, Polizei und Vertreter der Gemeinde waren vor Ort. Ob der intensive und andauernde Regen der letzten Tage mit dem Felssturz in Verbindung gebracht werden kann, werden die Abklärungen zeigen.

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