Bülach

Festival huldigt dem Hamburger

Auf dem Lindenhof gibt es die nächsten paar Tage nur Burger – dafür in allen Variationen.

50 verschiedene Burger kann man am Burger-Festival kosten – wenn man so viel Platz im Magen hätte.

50 verschiedene Burger kann man am Burger-Festival kosten – wenn man so viel Platz im Magen hätte. Bild: pd

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Über 50 verschiedene Arten von Burger gibt es ab heute Abend auf dem Lindenhof in Bülach. Zum ersten Mal ist das Burger-Festival in der Stadt zu Gast. An 15 Foodtrucks und Ständen zeigen dabei Fans der amerikanischen Köstlichkeit, was man alles aus der simplen Vorgabe aus Brötchen, Fleischhpatty und Beilagen machen kann.

Büffel-Burger aus dem Rheintal

So wird etwa mit dem Fleisch experimentiert. Normalerweise wird dazu Rindshackfleisch verwendet. Am Burger-Festival wird in diesem Bereich aus dem Vollen geschöpft: Burger mit Fleisch vom Angus-Rind, vom Schwein oder vom Bison sind nur einige der Varianten. «Ein Highlight für mich ist der Büffel-Burger. Die Büffel kommen aus dem Rheintal, das Fleisch stammt aus einer Produktion, bei welcher das ganze Tier verwertet wird. Dazu kombiniert der Burger eine speziell dafür entworfene Sauce. Und die Brötchen stammen vom Bäcker neben der Farm», sagt Oliver Oetjen. Oetjen ist Geschäftsführer von Soo! Event & Catering, der Firma, die den Event organisiert. Das Burger-Festival ist dieses Jahr durch die halbe Schweiz getourt, war etwa schon in Chur, Luzern, Basel, Winterthur und Bern. Die Organisatoren stammen aber aus Bülach. «Für uns ist es also quasi ein Heimspiel, das die Saison abschliesst», sagt Oetjen.

Inzwischen hatte er genug Zeit, einige der verschiedenen Burger zu probieren. Ein Modell mit Chili-Cheese hat es ihm nebst dem Büffel-Burger auch angetan. Und als weiteres Highlight zählt er einen gänzlich veganen Burger auf. «Das Festival ist nicht nur etwas für Fleischesser», erklärt er. Der Beyond-Burger verwendet einen Fleischersatz, der auf einer Erbsenprotein-Basis beruht. «Wenn man es nicht weiss, ist der Geschmack fast nicht von Fleisch zu unterscheiden», so Oetjen.

Das Festival beginnt heute um 17 Uhr. An verschiedenen Bars kann man sich mit Flüssigem versorgen, auch für Musik ist gesorgt. Nach einer Ruhepause ab 23 Uhr geht es morgen und am Sonntag ab 11 Uhr wieder los. «Etwa 5000 Besucher müssten schon kommen, damit wir den Event nächstes Jahr wiederholen können. Weil die Wetteraussichten aber gut sind, gehen wir von 8000 bis 10000 Gästen aus», schätzt Oetjen.

Erstellt: 19.09.2019, 16:56 Uhr

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