Wil

Holzschnitzelheizung bleibt unter Budget

Das Budget 2019 mit einem positiven Abschluss wurde ohne Gegenstimme verabschiedet. Die Abrechnung für die Holzschnitzelheizung schloss mit einer Kreditunterschreitung ab.

Der Steuerfuss der politischen Gemeinde wird unverändert auf 37 Prozent festgesetzt, zusammen mit der Schulgemeinde liegt der Steuerfuss in Wil bei 107 Prozent.

Der Steuerfuss der politischen Gemeinde wird unverändert auf 37 Prozent festgesetzt, zusammen mit der Schulgemeinde liegt der Steuerfuss in Wil bei 107 Prozent. Bild: mcp

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Zur Budgetgemeindeversammlung konnte Gemeindepräsident Urs Rüegg am Mittwochabend 43 Stimmberechtigte (4,4 Prozent) begrüssen. Das Budget 2019 sieht einen Ertragsüberschuss von 36 462 Franken vor, bei einem Gesamtaufwand von 6,3 Millionen Franken. Rüegg ist zuversichtlich, dass ein mittelfristiges ausgeglichenes Budget gemäss dem Harmonisiertes Rechnungsmodell 2, HRM2, erreicht wird.

Der Steuerfuss der politischen Gemeinde wird unverändert auf 37 Prozent festgesetzt, zusammen mit der Schulgemeinde liegt der Steuerfuss in Wil bei 107 Prozent. Im kommenden Jahr sind Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen von 708 900 Franken geplant und 180 000 Franken im Finanzvermögen. Die Stimmberechtigten genehmigten das Budget 2019 ohne Gegenstimmen.

Fusion von Wil, Hüntwangen und Wasterkingen?

Das zweite Geschäft, die Abrechnung über den Neubau der Holzschnitzelheizung Bächerwiesenstrasse präsentierte Gemeinderat Peter Graf. Neben Gebäuden der Gemeinde ist bisher nur ein privater Bezüger ans Fernwärmenetz angeschlossen. Um die volle Kapazität der Anlage zu nutzen, wird geprüft, weitere Bezüger anzuschliessen. Der 2016 gesprochene Kredit von 1,7 Millionen Franken wurde um 58 081 Franken unterschritten. Die Kreditabrechnung wurde einstimmig genehmigt.

In einer Anfrage gemäss Artikel 17 des neuen Gemeindegesetzes wird eine Fusion der Gemeinden Wil, Hüntwangen und Wasterkingen gewünscht. Mitinitiant Ernst Kraft machte auf die Vorteile eines Zusammenschlusses aufmerksam. Der Gemeinderat sieht vorläufig keinen Handlungsbedarf.

Eine zweite Anfrage, kommentiert durch Arthur Angst, möchte eine vermehrte Entschädigung durch die Kieswerke, um Nachteile für die Bevölkerung, abzugelten. Der Gemeinderat sucht das Gespräch mit den Werken.

(Zürcher Unterländer)

Erstellt: 06.12.2018, 15:31 Uhr

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Haben Sie etwas Spannendes gesehen oder gehört?
Schicken Sie uns ihr Bild oder Video per E-Mail an webredaktion@zuonline.ch oder informieren Sie uns telefonisch unter der Nummer 044 854 82 14. Mehr...

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Haben Sie etwas Spannendes gesehen oder gehört?
Schicken Sie uns ihr Bild oder Video per E-Mail an webredaktion@zuonline.ch oder informieren Sie uns telefonisch unter der Nummer 044 854 82 14. Mehr...

Bonus-Angebote

Bonus-Angebote

Alle Bonus-Angebote im Überblick.

Kommentare

Werbung

Branchenbox

Die wöchentliche Seite in der Printausgabe des «Zürcher Unterländer». Ihre Kontaktangaben immer online abrufbar.