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Flughafen schliesst wegen Trump die Zuschauerterrasse

Donald Trump kommt für das World Economic Forum in Davos in die Schweiz. Wer die Landung des Präsidenten aus der Nähe verfolgen will, hat aber Pech: Der Flughafen sperrt die Besucherterrasse sowohl während Ankunft als auch Abflug von Trump und Kohorten für jeweils zwei Stunden.

Ob auch der Spotterhügel während Trumps Ankunft geschlossen bleibt, ist noch unklar.
Ob auch der Spotterhügel während Trumps Ankunft geschlossen bleibt, ist noch unklar.
Keystone

Voraussichtlich am Donnerstag wird Donald Trump, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, am Flughafen Zürich an Bord der Air Force One landen. Er wird danach am World Economic Forum (WEF) in Davos teilnehmen und am Freitag dort die Schlussrede halten. Diese Ankündigung stellt den Flughafen Zürich vor Herausforderungen. Denn dieser ist sich den jährlich wiederkehrenden Rummel rund um das WEF zwar inzwischen gewöhnt, dass ein US-Präsident deswegen aber in Zürich landet, das ist schon seit Jahren nicht mehr passiert.

Das erste und einzige Mal, dass das amerikanische Staatsoberhaupt an dem Event teilgenommen hat, war im Jahr 2000, als Bill Clinton Gast am WEF war. Sämtliche bisherigen Präsidenten hatten danach maximal ein Mitglied ihres Kabinetts vorbeigeschickt. Letztes Jahr kamen der damalige Vizepräsident Joe Biden und der damalige Aussenminister John Kerry nach Davos.

Auch Spotterhügel gesperrt?

Weil nun das erste Mal seit langem wieder der Präsident der Staaten in die Schweiz kommt, trifft der Flughafen Zürich im Vergleich zu den letzten Jahren eine zusätzliche Sicherheitsmassnahme: «Die Zuschauerterrasse B wird am Ankunftstag des US-Präsidenten während zweier Stunden nicht zugänglich sein. Das Gleiche gilt für den Tag des Abflugs», sagt Flughafen-Mediensprecherin Rebecca Veiga.

Wann genau, das sei jedoch nicht klar. Der Flughafen kann auch noch nicht genauer sagen, ob es abgesehen von der gesperrten Zuschauerterrasse weitere Einschränkungen während des Besuchs des Präsidenten geben wird. So sei momentan noch nicht klar, ob etwa der Spotterhügel beim Heligrill ebenfalls temporär geschlossen wird oder ob auch das Fotografieren aus den Parkhäusern durchgängig erlaubt bleibt.

Über 1000 zusätzliche Flüge

Während des WEF wird es auch dieses Jahr wieder eng werden. Der Flughafen Zürich rechnet für die Tage vom 22. Januar bis 27. Januar mit rund 1000 zusätzlichen Flugbewegungen. Das sind rund 130 Starts und Landungen mehr, als an einem durchschnittlichen Tag im Jahr 2017 abgewickelt wurden. «Die Organisation des WEF-Verkehrs ist in den vergangenen Jahren stets reibungslose über die Bühne gegangen», sagt Veiga aber.

Für die zahlreichen Maschinen der Staatsgäste stellt der Flughafen während des WEF rund 62 Standplätze zur Verfügung. Reichen diese nicht aus, müssen wie in den bisherigen Jahren wieder einige der Flugzeuge Zürich bereits nach maximal drei Stunden verlassen, um an einem anderen Ort zu parkieren.

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