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Opfikon hat mehr Hotelgäste als Ascona

In Opfikon übernachteten vergangenes Jahr deutlich mehr Gäste als in beliebten Tourismuszielen wie Ascona, Lugano oder Arosa.

Manuel Navarro
Hotels wie das Kameha Grand haben in den vergangenen Jahren dafür gesorgt, dass in Opfikon weit mehr Gäste übernachten als in vielen deutlich bekannteren Gemeinden der Schweiz.
Hotels wie das Kameha Grand haben in den vergangenen Jahren dafür gesorgt, dass in Opfikon weit mehr Gäste übernachten als in vielen deutlich bekannteren Gemeinden der Schweiz.
Archiv/Madeleine Schoder

In den Hotels rund um den Flughafen haben im vergangenen Jahr noch mehr Menschen übernachtet als 2018. 1,45 Millionen Logiernächte zählte der Verein Zürich Tourismus im Jahr 2019. Das entspricht einem Zuwachs von 7,2 Prozent. Damit hat die Zahl an Logiernächten um den Flughafen deutlich zugenommen als in den drei Jahren davor, in welchen das Wachstum zwischen 2,7 und 4,2 Prozent lag.

Der Anstieg liegt damit auch deutlich über der Zunahme der Tourismusregion Zürich. Insgesamt wurden in dieser Region, welche Gemeinden zwischen Baden und Winterthur über die Stadt Zürich und die Flughafenregion bis nach Rapperswil und den Kanton umfasst, 6,53 Millionen Übernachtungen gezählt. Das ist zwar ein neuer Rekord, entspricht aber im Vergleich zur Flughafenregion «nur» einer Steigerung von 3,9 Prozent.

Wie wichtig die Flughafenregion inzwischen für die Hotellerie geworden ist, sieht man auch im nationalen Vergleich. Im weltberühmten Nobelskiort St. Moritz wurden vergangenes Jahr 752'000 Logiernächte gezählt. Nur 10'000 Übernachtungen mehr als in Opfikon. Die Stadt im Glattal liegt mit dieser Zahl auf Platz 11 der Gemeinden mit den meisten Übernachtungen der Schweiz. Sie sticht damit beliebte Tourismusziele wie Montreux, Lugano oder Ascona aus. Und liegt vor Städten wie Winterthur (216'000 Logiernächte), St. Gallen (244'000) und Chur (194'000). Auch Kloten (266'000) und Rümlang (25'600) liegen vor diesen Standorten. Die Zahlen beweisen, dass die Nähe zum Flughafen nach wie vor zieht und der Hotelboom in der Region ungebrochen weitergeht.

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